Streit in Berlin-Reinickendorf endet blutig: Zwei Männer mit Messerstichen verletzt

Berlin - Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Berlin-Reinickendorf sind zwei Männer mit Messerstichen in den Bauch verletzt worden. Beide Männer im Alter von 17 und 31 Jahren wurden am Montagabend in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei Berlin am Dienstag mitteilte.

Am Montagabend sind in Berlin-Reinickendorf zwei Männer bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Messerstichen in den Bauch verletzt worden. (Symbolfoto)
Am Montagabend sind in Berlin-Reinickendorf zwei Männer bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Messerstichen in den Bauch verletzt worden. (Symbolfoto)  © 123rf/thomas fehr

Zuvor war der 31-jährige Rollerfahrer aus zunächst ungeklärten Gründen gegen 19.30 Uhr in der Bernauer Straße mit einer vierköpfigen Gruppe junger Männer aneinandergeraten, zu der auch der 17-Jährige gehörte.

Im Zuge der Auseinandersetzung im Ortsteil Tegel sei es zu den Messerstichen gekommen. Anschließend setzten die Männer im Alter von 16, 19 und 22 Jahren ihren verletzten Freund in einen weißen Audi und fuhren davon, um ihn in ein Krankenhaus zu bringen, wie es hieß.

Unterwegs wurden sie von der Polizei gestoppt. Im Wagen seien drei Springmesser gefunden und anschließend beschlagnahmt worden.

Während der 17-Jährige in ein Krankenhaus kam und kurze Zeit später entlassen wurde, nahmen die Beamten die drei anderen Fahrzeuginsassen kurzzeitig in Gewahrsam.

Der 31-Jährige wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen und befand sich zunächst außer Lebensgefahr.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Ablauf des Streits dauern an. Hinweise auf Bezüge zu Clankriminalität gäbe es nicht.

Titelfoto: 123rf/thomas fehr

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