Streit wegen zu lauter Musik: Mann (31) durch Messerstich lebensgefährlich verletzt

Berlin - Durch einen Messerstich in den Oberkörper ist ein 31-Jähriger am Samstagnachmittag in Berlin-Mitte lebensgefährlich verletzt worden.

Der mutmaßliche Täter der Messerattacke stellte sich später freiwillig der Polizei. (Symbolfoto)
Der mutmaßliche Täter der Messerattacke stellte sich später freiwillig der Polizei. (Symbolfoto)  © Christoph Soeder/dpa

Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei Berlin am Sonntag mitteilte.

Ersten Ermittlungen zufolge war er gegen 16 Uhr auf der Weddingstraße mit einem 27-Jährigen in Streit geraten, aus dessen Renault laute Musik dröhnte.

Die Auseinandersetzung der Männer eskalierte, es kam zu Handgreiflichkeiten. Plötzlich habe sich der 31-Jährige an den Oberkörper gegriffen und sei in eine nahegelegene Bar getaumelt, hieß es. Deren Gäste bemerkten die Verletzungen und alarmierten den Rettungsdienst.

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Der 27-Jährige flüchtete unterdessen mit dem Auto, stellte sich später aber der Polizei. Er wurde festgenommen, musste aber wegen einer Schnittwunde an der Hand zunächst ambulant behandelt werden.

Anschließend wurde er der Kriminalpolizei übergeben, die die Ermittlungen übernommen hat.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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