Maskenpflicht? So soll es auf den Weihnachtsmärkten in der Hauptstadt Laufen

Aktualisierte Fassung von 14.38 Uhr.

Berlin - Besucher von Berliner Weihnachtsmärkten müssen wegen der Corona-Pandemie eine Schutzmaske tragen.

Der Senat in Berlin will am Dienstag darüber entscheiden, unter welchen Bedingungen Weihnachtsmärkte in diesem Jahr stattfinden können.
Der Senat in Berlin will am Dienstag darüber entscheiden, unter welchen Bedingungen Weihnachtsmärkte in diesem Jahr stattfinden können.  © Fabian Sommer/dpa

Allerdings gilt das nicht für Märkte, deren Betreiber auf die 2G-Regel setzen, wie der Senat am Dienstag beschloss. In dem Fall haben nur geimpfte und genesene Menschen Zutritt sowie Kinder unter 12, für die bislang keine Impfungen angeboten werden.

Hinzu kommen Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Sie alle müssen als Gäste dieser Märkte, für die es dann auch Zugangskontrollen geben müsste, keine Maske tragen.

Auf allen Weihnachtsmärkten, bei denen nicht 2G gilt, und das dürften schon wegen fehlender Zugangskontrollen die meisten sein, hat zunächst einmal jeder Zutritt, wie Finanzsenator Matthias Kollatz (64, SPD) nach der Senatssitzung erläuterte.

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Dort greift also nicht die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), Ungeimpfte müssen keine negativen Tests nachweisen.

Etwas anders stellt sich die Lage hingegen in geschlossenen Restaurants auf dem Gelände der Weihnachtsmärkte dar. Dort können die Betreiber wählen, ob sie 2G oder 3G anwenden.

Ungeimpfte kämen nur im Falle von 3G rein und müssten dabei auch einen negativen Corona-Test nachweisen. Solche Tests sind seit geraumer Zeit kostenpflichtig.

In Berlin gibt es rund 50 Weihnachtsmärkte.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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