Telekom-Störung dauert an: Viele Kunden in Nordbrandenburg weiter ohne Internet und Telefon

Karstädt - Viele der rund 2000 betroffenen Festnetz- und Internetanschlüsse der Telekom in Nordbrandenburg bleiben nach dem Einbruch in eine Betriebsstelle des Konzerns weiter gestört.

Das Logo der Deutschen Telekom leuchtet auf dem Dach der Unternehmenszentrale.
Das Logo der Deutschen Telekom leuchtet auf dem Dach der Unternehmenszentrale.  © Oliver Berg/dpa

"Leider verzögern sich die Instandsetzungsarbeiten", teilte ein Telekom-Sprecher am Dienstagnachmittag mit.

"Obwohl wir 15 Monteure vor Ort im Einsatz haben, müssen wir bei den Arbeiten in der Vermittlungsstelle unter anderem Corona bedingt Abstandsregelungen einhalten, sodass wir nicht so schnell vorankommen wie gedacht."

Das Unternehmen rechne damit, dass im Laufe des Mittwochs die Arbeiten beendet werden könnten, hieß es. Einige Kunden seien aber bereits wieder am Netz. Auch das Mobilfunknetz in der Region laufe teilweise wieder.

In der Nacht zum Montag hatten der Telekom zufolge Einbrecher in Karstädt im Landkreis Prignitz ein Dutzend Glasfaser- und Kupferkabel durchtrennt und beschädigt. 2000 Anschlüsse von Kunden des Netzbetreibers waren in dem Landkreis daraufhin gestört.

Sechs Mobilfunkstandorte waren zudem betroffen, die über die Vermittlungsstelle versorgt wurden.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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