Trotz Corona: Berliner Fußball-Verband will Spielbetrieb nicht aussetzen

Berlin - Ungeachtet steigender Infektionszahlen: Der Berliner Fußball-Verband (BFV) setzt den Spielbetrieb in den Klassen unterhalb der Oberliga auch nach der neuen Corona-Verordnung ab dem 27. November fort.

Trotz der hohen Infektionszahlen und der neuen Corona-Verordnung hält der Berliner Fußball-Verband an einer Fortsetzung des Spielbetriebs fest. (Symbolfoto)
Trotz der hohen Infektionszahlen und der neuen Corona-Verordnung hält der Berliner Fußball-Verband an einer Fortsetzung des Spielbetriebs fest. (Symbolfoto)  © Marc Tirl/dpa-Zentralbild/dpa

"Während die Infektionsschutzmaßnahmen in gedeckten Sportanlagen und Innenräumen wie Funktionsgebäuden weiter verschärft werden (2Gplus), ist die Sportausübung unter freiem Himmel nicht betroffen", teilte der BFV auf seiner Internetseite mit.

"Die neue Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung bietet dem Amateurfußball die Möglichkeit, weiterhin Fußballspiele in Berlin auszutragen", sagte BFV-Präsident Bernd Schultz (64).

"Vor dem Hintergrund des nachweislich geringen Infektionsrisikos an der frischen Luft haben wir uns im BFV deshalb für die Fortführung des Spielbetriebs entschieden."

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Schultz appelliert aber an die Vereine, "die geltenden Hygieneregeln – insbesondere in Innenräumen wie Umkleidekabinen – konsequent umzusetzen und einzuhalten".

Zudem werden die Verantwortlichen für den Spielbetrieb die Lage täglich neu bewerten und gegebenenfalls die Winterpause wie in anderen Landesverbänden früher einleiten.

"Vorerst kann auf den Berliner Fußballplätzen weitergespielt werden – der Gesundheitsschutz steht aber an erster Stelle", sagte Schultz.

Titelfoto: Marc Tirl/dpa-Zentralbild/dpa

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