Trotz Demo-Verbot: Corona-Leugner protestieren in Berlin! Journalist attackiert

Berlin - Gegner der Corona-Maßnahmen sind trotz des erlassenen Demonstrationsverbots am Samstagnachmittag in Berlin-Friedrichshain auf die Straße gegangen.

Ein Demonstrant wird von Polizisten neben der Karl-Marx-Allee festgesetzt.
Ein Demonstrant wird von Polizisten neben der Karl-Marx-Allee festgesetzt.  © Annette Riedl/dpa

Die Polizei sprach von einer Teilnehmerzahl im "unteren dreistelligen Bereich". Die Demonstranten zogen demnach illegal vom Strausberger Platz zur Alexanderstraße und weiter in Richtung Frankfurter Tor und Bersarinplatz, sagte eine Sprecherin.

Es kam zu mehreren Festnahmen wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln und wegen Widerstands gegen die Beamten. Ein Journalist, der die Proteste per Handy filmte, wurde den Angaben zufolge von einem Teilnehmer angegriffen.

Er entriss ihm demnach das Smartphone. Der Journalist konnte es nach einem Handgemenge zurück erlangen. Der mutmaßliche Täter muss sich nun wegen versuchten räuberischen Diebstahls verantworten.

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Eine für Samstag ursprünglich angemeldete Demonstration von Impfgegnern und Corona-Skeptikern mit 1000 Teilnehmern war am Freitag verboten worden.

Grund für das Verbot waren nach Polizeiangaben frühere Erkenntnisse, dass die Teilnehmer regelmäßig die Corona-Regeln ignorieren würden. Das Verweigern des Tragens einer Munde-Nase-Bedeckung gehöre zu dieser Art von Demonstrationen.

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Weiterer Angriff auf einen Journalisten bei Protesten in Berlin

Ähnliche Demonstrationen durften in diesem Jahr daher mehrfach nicht stattfinden.

Titelfoto: Annette Riedl/dpa

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