Gewerkschaft fordert nach Ku'damm-Unfall: Berlin darf nicht mehr "Spielwiese für Möchtegern-Rennfahrer" sein

Berlin - Nach der Verfolgungsjagd und dem schweren Autounfall am Samstagabend auf dem Kurfürstendamm fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) schärfere Regeln für Mietwagenfirmen.

Ein Fahrer eines Carsharing-Autos hat sich am Samstagabend auf dem Kurfürstendamm eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.
Ein Fahrer eines Carsharing-Autos hat sich am Samstagabend auf dem Kurfürstendamm eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.  © Morris Pudwell

Berlin dürfe nicht länger "Spielwiese für Möchtegern-Rennfahrer sein, die auf unseren Straßen Fast & Furious spielen", teilte der Sprecher Benjamin Jendro mit. Car-Sharing-Firmen müssten mehr Verantwortung übernehmen oder per Gesetz dazu gezwungen werden.

Erforderlich sei eine PS-Obergrenze für junge Fahrer sowie eine Polizei-Spezialtruppe, die sich intensiv um das Problem kümmert. Den Verletzten wünschte Jendrow alles Gute.

Ein Fahrer eines Carsharing-Autos hatte sich am Samstagabend auf dem Kurfürstendamm eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Dabei kam es zu einem schweren Unfall mit weiteren Autos. Fünf Menschen wurden laut Berliner Feuerwehr verletzt, vier davon kamen in ein Krankenhaus.

Der Fahrer wollte sich nach Polizeiangaben zuvor einer Kontrolle entziehen. Die Beamten verfolgten daraufhin den Wagen. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Titelfoto: Morris Pudwell

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