Verdächtiger Gegenstand am Bahnhof Südkreuz wohl harmlos

Berlin - Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes ist der Bahnhof Südkreuz am Samstagnachmittag gesperrt worden.

Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes ist der Bahnhof Südkreuz am Samstagnachmittag gesperrt worden. (Archivbild, Symbolbild)
Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstandes ist der Bahnhof Südkreuz am Samstagnachmittag gesperrt worden. (Archivbild, Symbolbild)  © Christoph Soeder/dpa

Das teilten die Deutsche Bahn und die Bundespolizei per Twitter mit.

Fernverkehrszüge würden innerhalb Berlins umgeleitet, der Halt Berlin Südkreuz entfalle, Verspätungen seien möglich, so die Bahn.

Die Bundespolizei teilte auf Twitter mit: "Derzeit finden Einsatzmaßnahmen zwischen den S-Bahnhöfen Yorckstraße und Südkreuz statt."

Weiter heißt es in dem Tweet: "Es wurde ein verdächtiger Gegenstand aufgefunden und der Bereich gesperrt. Spezialkräfte sind vor Ort."

Update, 18.54 Uhr: Umleitungen

Der Bahnhof Südkreuz wird von einer Reihe von Zügen nicht angefahren. Einzelne Fernverkehrszüge würden derzeit nicht dort halten, teilte die Bahn per Twitter mit. Zunächst hatte sie mitgeteilt, der Bahnhof Südkreuz sei gesperrt und der komplette Fernverkehr werde umgeleitet.

Wie eine Bahn-Sprecherin sagte, ist der S-Bahn-Verkehr zwischen Südkreuz und Yorckstraße unterbrochen - betroffen seien die S2 und die S25. Im Regionalverkehr würden Züge, die aus dem Norden kommen, am Hauptbahnhof enden. Aus dem Süden kommende Züge fahren bis Südkreuz, einzelne Züge würden umgeleitet, so die Sprecherin.

Der verdächtige Gegenstand, der sich an den Gleisen zwischen den beiden Bahnhöfen befinde, werde geprüft, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. Zur Art des Gegenstands gab es keine Informationen.

Update, 20.16 Uhr: Verdächtiger Gegenstand wohl abgebrannte Pyrotechnik

Gegen 19.20 Uhr sei die Strecke wieder freigegeben worden, teilte eine Bahnsprecherin am Abend mit. Nach bisherigen Erkenntnissen gehe man davon aus, dass es sich bei dem Fund vermutlich um abgebrannte Pyrotechnik handele, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei.

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa

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