Warnstreik in Brandenburg: Sparkassen-Mitarbeiter legen Arbeit nieder

Potsdam - Am Mittwoch müssen sich Kunden von Sparkassen in Brandenburg auf geschlossene Filialen und längere Wartezeiten einstellen.

Eine Beschäftigte einer Sparkassen demonstriert mit einer Fahne in der Hand im Rahmen eines Warnstreiks vor der Sparkasse.
Eine Beschäftigte einer Sparkassen demonstriert mit einer Fahne in der Hand im Rahmen eines Warnstreiks vor der Sparkasse.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte landesweit zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft nach eigenen Angaben ihren Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen.

Auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Bund und Kommunen hätten die Arbeitgeber immer noch kein Angebot vorgelegt.

Betroffen sind nach den Angaben unter anderem die Sparkasse Barnim, Oder-Spree, Ostprignitz-Ruppin sowie die Kreissparkasse Märkisch-Oderland und die Mittelbrandenburgische Sparkasse. 

Eine zentrale Streikkundgebung ist nach Gewerkschaftsangaben vor der Sparkasse Märkisch-Oderland in Strausberg (11.00 Uhr) geplant.

Verdi fordert in der Tarifrunde Bund und Kommunen (VKA) eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich. Außerdem sollen die Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikanten um 100 Euro monatlich steigen.

Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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