Darum beschert "Nick" Berlin und Brandenburg am Wochenende Schmuddelwetter

Berlin - Trübe Aussichten in Berlin und Brandenburg: Am Wochenende beschert das Tiefdruckgebiet "Nick" der Region immer wieder Regen und kühle Temperaturen.

Wer am Wochenende in Berlin und Brandenburg zu Fuß unterwegs ist, sollte sich vorsichtshalber einen Regenschirm einpacken.
Wer am Wochenende in Berlin und Brandenburg zu Fuß unterwegs ist, sollte sich vorsichtshalber einen Regenschirm einpacken.  © Wolfgang Kumm/dpa

Schuld daran ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) eine sogenannte Omega-Wetterlage, welche die vorherrschende Westdrift blockiert und damit räumlich sehr stabil ausgeprägt ist.

Schon zu Wochenbeginn hat sich über den Britischen Inseln das gewaltige Hoch "Gaya" eingenistet, das an seinem Südrand von "Nick" und einem weiteren Tief über den Azoren flankiert wird.

Solche Druckverteilungen können das Wettergeschehen manchmal über mehrere Tage bis hin zu einigen Wochen bestimmen.

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Das Wetter in Deutschland wird aktuell von Tief "Nick" bestimmt, in dessen Einflussgebiet durch eine nördliche Strömung immer wieder feucht-kühle Luftmassen herangeführt werden.

Am Freitag ergibt sich dabei am Mittag und Nachmittag für die Gebiete nördlich von Berlin eine geringe, südlich hingegen häufigere Schauertätigkeit. Lokal sind auch Gewitter mit Starkregen möglich. Bei schwachem Wind bleibt es bei Temperaturen um 18 Grad recht kühl.

Karte des DWD zeigt eine als Omega-Wetterlage bezeichnete Druckverteilung

Schlechtwettertrend setzt sich voraussichtlich bis Mitte der kommenden Woche fort

Regenkleidung liegt in Berlin und Brandenburg voraussichtlich noch bis Mitte der kommenden Woche voll im Trend.
Regenkleidung liegt in Berlin und Brandenburg voraussichtlich noch bis Mitte der kommenden Woche voll im Trend.  © Fabian Sommer/dpa

In der Nacht zu Samstag fallen die Werte auf 11 bis 9 Grad. Dabei nimmt der Regen langsam ab. Allerdings bleibt es überwiegend stark bewölkt.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich nach DWD-Vorhersage im Tagesverlauf ab.

Bei Temperaturen um 20 Grad ist örtlich immer wieder mit Schauern zu rechnen. In der Nacht zum Sonntag bleibt es weiterhin sehr wolkenreich, wobei regional immer wieder mit Niederschlag gerechnet werden muss. Bei schwachem Wind werden Tiefstwerte zwischen 13 und 10 Grad.

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Für den Sonntag prognostiziert der DWD ebenfalls starke Bewölkung mit zahlreichen Schauern. Vereinzelt sind dabei auch Gewitter möglich. Bei schwachem Nordwind werden Temperaturen zwischen 18 und 21 erreicht.

Auch zum Beginn der neuen Woche zeigt sich das Wetter unverändert schmuddelig von seiner herbstlichen Seite mit vielen Wolken und schauerartigen Niederschlägen. Dieser Trend setzt sich voraussichtlich mindestens noch bis zur Wochenmitte fort.

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa, Screenshot/Wetteronline.de (Bildmontage)

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