Wie geht es weiter in der Corona-Pandemie? Berliner Senat berät über Lockerungen

Berlin - Bei einer Sondersitzung am Donnerstag (14 Uhr) berät der Berliner Senat über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie.

Michael Müller (56, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, hat sich mehrfach für einen Stufenplan ausgesprochen.
Michael Müller (56, SPD), Regierender Bürgermeister von Berlin, hat sich mehrfach für einen Stufenplan ausgesprochen.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Dabei geht es vor allem um die Frage, welche Lockerungen der Corona-Maßnahmen unter welchen Voraussetzungen künftig möglich sind - angesichts zuletzt gestiegener Infektionszahlen in Berlin einerseits und der absehbar größeren Möglichkeiten zum Einsatz von Corona-Impfstoffen und Schnelltests andererseits.

Mit diesen Themen haben sich auch Bund und Länder am Mittwoch bei einer Schalte mit Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) beschäftigt.

Zuletzt waren Forderungen unter anderem aus der Wirtschaft lauter geworden, die pandemiebedingten Einschränkungen zumindest teilweise zurückzunehmen.

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So sind seit Mitte Dezember immer noch große Teile des Berliner Einzelhandels geschlossen. Schon seit Anfang November durften Restaurants, Museen, Kinos, Theater, Freizeit- und Sporteinrichtungen nicht mehr öffnen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (56, SPD) hat sich mehrfach für einen Stufenplan ausgesprochen. Dieser soll festlegen, bei welchem Infektionsgeschehen welche Lockerungsschritte möglich sind; nicht nur abhängig von der Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, sondern auch von weiteren Faktoren wie der Stabilität der Infektionszahlen. Schnelle Lockerungen in größerem Umfang sind allerdings nicht zu erwarten.

Erst seit Montag dürfen die Berliner Friseursalons wieder öffnen. Die schrittweise Öffnung der Schulen hat in der Hauptstadt schon am 22. Februar begonnen. Seitdem sind die Kinder der ersten drei Klassenstufen zumindest zum Teil zurück in der Schule, im Wechsel mit digitalem Lernen zu Hause und in verkleinerten Lerngruppen.

Die Bildungsverwaltung hat am Dienstag angekündigt, dass ab 9. März auch die 4. bis 6. Klassen wieder Wechselunterricht erhalten und die Kitas wieder für alle Kinder offen stehen sollen.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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