Feuer-Drama in Berlin! Mutter (†45) und Kind (†7) sterben, weiteres Kind schwer verletzt

Berlin - Dramatische Szenen in Berlin-Schöneberg! Bei einem Wohnungsbrand in einem fünfgeschossigen Gebäude ist am frühen Freitagmorgen eine 45-jährige Frau ums Leben gekommen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen in der Steinmetzstraße in Berlin-Schöneberg.
Einsatzkräfte der Feuerwehr stehen in der Steinmetzstraße in Berlin-Schöneberg.  © Morris Pudwell

Eines ihrer Kinder konnte zunächst wiederbelebt werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Ihr zweites Kind kam mit einer schweren Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. 

Die Retter hatten zuvor vergeblich eine Stunde lang versucht, die in der Wohnung gefundene Frau wiederzubeleben. Zudem erlitt ein weiterer Bewohner leichte Verletzungen.

Sechs weitere Hausbewohner wurden teils mit Fluchthauben aus dem Gebäude in der Steinmetzstraße in Sicherheit gebracht. 

Die Berliner Feuerwehr war mit 60 Kräften und 20 Fahrzeugen vor Ort. Zur Brandursache gab es bislang keine Informationen.

Ein siebenjähriger Junge konnte von den Feuerwehrleuten zunächst wiederbelebt werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Ein siebenjähriger Junge konnte von den Feuerwehrleuten zunächst wiederbelebt werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.  © Morris Pudwell

Während des Einsatzes war die Steinmetzstraße zwischen Großgörschenstraße und Goebenstraße in beiden Richtungen gesperrt, teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mit.

Update, 15.20 Uhr: Das zunächst reanimierte Kind ist im Krankenhaus verstorben

Wie die Polizei mitteilte, ist der sieben Jahre alte Sohn der verstorbenen Mutter im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Zuvor gelang es den Einsatzkräften, das Kind noch zu reanimieren.

Ein zwölfjähriges Mädchen, das bei dem Brand eine Rauchgasvergiftung erlitten hat, wird zurzeit noch im Krankenhaus behandelt. Eine 73-jährige Frau, die ebenfalls kurzzeitig behandelt werden musste, konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Titelfoto: Morris Pudwell

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