Katze liegt gerne auf der Heizung: Schadet ihr das?

Katzen lieben es auf der warmen Heizung zu entspannen. Doch leider ist das nicht ganz ungefährlich, denn wie dieser Katzen-Ratgeber erklärt.

Im Fokus stehen drei Hauptprobleme: Die Heizung wird zur Krallenfalle, die Katze verbrennt sich an der Heizung und die Heizungsluft sorgt für eine trockene Nase.

Die Katze bleibt in der Heizung hängen

Immer wieder passiert es, dass Katzen in der Heizung mit ihren Krallen hängen bleiben.
Immer wieder passiert es, dass Katzen in der Heizung mit ihren Krallen hängen bleiben.  © 123RF/Jaromír Chalabala

Viele Heizungen sind oben mit einem schmalen Gitter versehen. Das dient eigentlich zum Schutz, damit nichts in die Rillen fallen kann.

Doch gerade Heizungsabdeckungen können Samtpfoten zum Verhängnis werden. Denn sie können sich mit den Pfoten verfangen, wenn die Katze von der Heizung hinunterspringt, und die Katze mit den Krallen in der Heizung hängenbleibt. Die Folge können sehr schmerzhafte Verletzungen sein.

Ist kein Gitter auf der Wärmequelle und die Samtpfote rutscht ab oder gerät zwischen die Heizungsrippen, kann sie sich auch ernsthaft verletzten.

Katzen können sich an der Heizung ihre Pfoten verbrennen

Ein weiteres Problem ist, dass sich Katzen die Pfötchen verbrennen können. Das passiert zwar glücklicherweise selten, kann jedoch vorkommen, wenn man die Heizung im tiefsten Winter sehr hoch einstellt.

Insbesondere dann, wenn man die Heizung gerade erst angestellt hat, die Katze sich dann auf die Heizung legt und der Heizkörper dann innerhalb von kurzer Zeit extrem heiß wird.

Eine Decke ist keine wirkliche Alternative, um die Katze auf der Heizung zu schützen, denn die kann wegrutschen.
Eine Decke ist keine wirkliche Alternative, um die Katze auf der Heizung zu schützen, denn die kann wegrutschen.  © 123RF/tashka2000

Katze auf Heizung: Wie kann ich meine Katze schützen?

Da es bei manch eigenwilligem Vierbeiner schwer ist, das Verhalten abzugewöhnen, kann ein alternatives Angebot Abhilfe schaffen: zum Beispiel eine Katzenliege oder Katzenhängematte die man ganz einfach in der Heizung einhängen kann.

Dann hat es das Samtpfötchen kuschelig warm und gar nicht mehr die Motivation, sich auf die harte, ungemütliche Heizung zu legen.

Zusätzlich kann man ein Katzenschutzgitter kaufen, die sind deutlich engmaschiger als herkömmliche Heizungsabdeckungen, sodass die Krallen nicht festhängen können.


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Trockene Heizungsluft sorgt für trockene Katzennase

Ein drittes Problem wird auch durch die Katzenliege nicht gelöst: trockene Heizungsluft.

Nicht nur Menschen leiden unter der trockenen Luft im Winter, auch Katzen. Wer zu Hause viel heizt, riskiert trockene Schleimhäute.

Heizungsluft kann bei Katzen Atemwegsbeschwerden oder Erkältungen hervorrufen. Neben regelmäßigem Lüften sollte man daher für genügend Feuchtigkeit in den Innenräumen sorgen.

Tipps für feuchtere Luft im Winter:

1. Luftbefeuchter aufstellen

2. Eine Schale Wasser auf die Heizung stellen

3. Einfach mal die Wäsche nicht in den stromfressenden Wäschetrockner legen, sondern im Wohnzimmer aufhängen.

Mit diesen Alternativen und Tipps vermeidet man, dass sich die Katze auf die Heizung legt und dass die Katze eine trockene Nase im Winter bekommt.

Titelfoto: 123RF/Jaromír Chalabala

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