Beste Neugründung! Chemnitzer Maschinenbauer schaffen es aufs Treppchen

Chemnitz - Die Chemnitzer Firma LiGenium GmbH zählt zu den ausgezeichneten Neugründungen in Sachsen!  Die Maschinenbauer überzeugten mit ihrem innovativen Einsatz von Holz als Konstruktionsmaterial die Jury des Gründerpreises Futuresax und räumten am Mittwoch bei der Siegerehrung den dritten Platz ab.

Ausgezeichnete Idee: Christoph Alt (37, l.) und Renè Hudl (38) von LiGenium liefern Werkzeugwagen aus Holz an die Autoindustrie.
Ausgezeichnete Idee: Christoph Alt (37, l.) und Renè Hudl (38) von LiGenium liefern Werkzeugwagen aus Holz an die Autoindustrie.  © Uwe Meinhold

Bei der 20. Auflage des Wettbewerbes hatten sich 126 neu gegründete Firmen aus Sachsen beworben - so viele wie noch nie. 

Die Gründer von LiGenium schafften den Sprung nach ganz vorn und räumten 5 000 Euro Preisgeld ab. 

Die Firma ist eine Ausgründung der TU Chemnitz. LiGenium fertigt aus verleimten Lagenhölzern beispielsweise Transportsysteme und Lastenaufzüge. 

"Holz bietet als Konstruktionsmaterial viele Vorteile. Es ist nur halb so schwer wie Metall, gleicht unerwünschte Schwingungen aus und wirkt lärmmindernd. Das Verhältnis von Dichte und Tragfähigkeit macht Holz zum idealen Leichtbaumaterial", so Geschäftsführer Christoph Alt (37).

Den ersten Preis erhielt die Morpheus Space GmbH aus Dresden, die Ionenstrahlantriebe entwickelt. Zweiter wurde die Dresdner Software-Firma Semron. 

Den Publikumspreis sicherte sich die Thalheimer Firma BWS-Education mit einer Anatomie-Lernplattform für angehende Ergo- und Physiotherapeuten.

Titelfoto: Uwe Meinhold

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