Moped-Fahrer liefert sich abenteuerliche Verfolgungsjagd mit der Polizei

Burgstädt - Am Dienstagabend kam es in Burgstädt (Landkreis Mittelsachsen) zu einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd mit der Polizei.

Erst als die Beamten die Verfolgung zu Fuß aufnahmen, konnten sie den flüchtigen Moped-Fahrer stellen. (Symbolbild)
Erst als die Beamten die Verfolgung zu Fuß aufnahmen, konnten sie den flüchtigen Moped-Fahrer stellen. (Symbolbild)  © 123 RF/ Christian Horz

Nachdem die Beamten in der Köthensdorfer Straße in Taura einen Simsonfahrer (18) einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen wollten, beschleunigte dieser und düste davon.

Grund für die Kontrolle war, dass der junge Mann einen Weg befahren hatte, dessen Nutzung ausschließlich für landwirtschaftliche Fahrzeuge gestattet ist.

Zunächst nahmen die Beamten die Verfolgung mit Blaulicht und eingeschalteter Sirene auf, doch auch dies wurde von dem Moped-Fahrer ignoriert.

Stattdessen bog er nach links in die Hauptstraße ab, um dann nochmals nach links in die Feldstraße einzufahren. Dort wechselte der junge Fahrer wenig später auf einen Acker und fuhr querfeldein in Richtung Waldsportplatz Burgstädt/Herrenhaide.

Kurzerhand entschlossen sich die Polizeibeamten dazu, die Verfolgung nun zu Fuß fortzusetzen. Mit Erfolg - den frischen Reifenspuren auf einem nahegelegenen Feldweg folgend, konnten die Polizisten den Flüchtigen nach kurzer Suche im Unterholz schließlich stellen.

Wie sich herausstellte, war der 18-Jährige weder im Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis, noch war das an der Simson angebrachten Versicherungskennzeichen gültig. Dies war ursprünglich für ein anderes Fahrzeug vergeben worden und bereits abgelaufen. Und versichert war das Moped auch nicht.

Für den 18-Jährigen folgten mehrere Anzeigen, unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Titelfoto: 123 RF/ Christian Horz

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