Die Polizei, Dein Freund & Helfer: Hier sind Chemnitzer gut beraten

Chemnitz - Helfen, bevor etwas passiert. Auch das kann die Polizei. Dazu hat sie seit 1990 eine Beratungsstelle in Chemnitz - erst in der Hartmannstraße, dann im Rathaus und heute in der "Parteisäge" in der Brückenstraße.

Polizeiberater Frank Arnold (61) mit alter Einbruchstechnik (Abzieher als Eigenbau) und modernem Einbruchsschutz (Fingerabdrucksensor).
Polizeiberater Frank Arnold (61) mit alter Einbruchstechnik (Abzieher als Eigenbau) und modernem Einbruchsschutz (Fingerabdrucksensor).  © Kristin Schmidt

Polizeihauptkommissar Frank Arnold (61) glaubt, dass viele Kriminelle dank der Arbeit seiner Kollegen gescheitert sind: "Wir haben schon 10.000 Bürger vor Ort und Zehntausende im Büro beraten. Wir sorgen dafür, dass Menschen sicherer leben." 

Beraten wird in allen Lebenslagen, vom Haustürgeschäft über Taschendiebstähle bis zum Vertragsrecht. Aber in seinen Unterlagen kann Frank Arnold auch den Wandel der Zeit ablesen.

1990 - die DDR ist Geschichte: Damals stürmten West-Verkäufer mit Lama-Decken, Kaffeefahrten, rostigen Schrottautos und unnützen Versicherungen auf die verunsicherten Bürger ein. 

"Wir mussten den Menschen vor allem ein gesundes Misstrauen einimpfen." Die Bürger kamen erst zögerlich zur Beratung - keiner wollte freiwillig zur Polizei. Das ist heute anders.

Es geht um Themen wie Einbruchsschutz, Enkeltricks, Gewinnversprechen u.v.m. Jana Kindt (55), Leiterin der Polizei-Prävention: "Unsere Hilfe ist immer kostenlos. Und die Erfolge zum Beispiel bei gescheiterten Einbrüchen sogar messbar."

Titelfoto: Kristin Schmidt

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