Raus an die frische Luft: Adventswanderungen in Chemnitz

Das Coronavirus hat Sachsen noch immer fest im Griff: Weihnachtsmärkte und Bergparaden wurden abgesagt und man soll größere Menschenansammlungen meiden. Wer dennoch nicht nur auf dem Sofa sitzen, sondern an die frische Luft gehen und sich bewegen will, dem stellen wir einige Routen für schöne Adventswanderungen in Chemnitz, dem Erzgebirge, Mittelsachsen, dem Landkreis Zwickau und dem Vogtland vor. Heute gibt es drei neue Touren in Chemnitz.

Rund um Klaffenbach

Start und Ziel der Wanderung ist das Wasserschloss Klaffenbach.
Start und Ziel der Wanderung ist das Wasserschloss Klaffenbach.  © Ralph Kunz

Die rund 13 Kilometer lange Wanderung führt in die nähere Umgebung von Wasserschloss Klaffenbach. Das Schloss ist auch Start und Ziel der Tour.

Wer vom Parkplatz am Wasserschloss kommt, läuft am besten auf dem Wasserschlossweg um die Anlage herum. Links und rechts des Weges sieht man Bereiche des Golfplatzes und linkerhand ist auch ein Reiterhof.

Weiter geht's über die Straße Kircheck und weiter über die Felder bis zum Eisenweg. Dieser führt auf den rund 530 Meter hohen Steinberg. Von hier aus hat man einen schönen Blick ins Erzgebirge und auf Chemnitz.

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Auf dem Eisenweg geht es weiter bis zur Rollholzhütte. Nach rechts in den Rollweg, einem Waldweg abbiegen und bis zur Meinersdorfer Straße laufen. Wenn man der Straße folgt, gelangt man nach Adorf. Über die Adorfer Hauptstraße und den Tiergartenweg geht es zurück nach Klaffenbach und zum Wasserschloss.

Wer in gemütlichem Tempo unterwegs ist, schafft die Runde dreieinhalb Stunden.

Von der Stiftskirche nach Lichtenwalde

Die Stiftskirche in Ebersdorf ist der Ausgangspunkt für die Wanderung.
Die Stiftskirche in Ebersdorf ist der Ausgangspunkt für die Wanderung.  © Klaus Jedlicka

Schon im 14. Jahrhundert war Ebersdorf als Wallfahrtsort bekannt und auch heute lohnt ein Besuch der Stiftskirche mit dem Epitaph von Dietrich von Harras, dem Altar und der versteinerten Zitrone. Aber nicht nur die Kirche ist sehenswert, sie ist auch ein guter Ausgangspunkt für eine etwa vier Kilometer lange Wanderung zum Schloss Lichtenwalde.

Von der Kirche aus geht es über die Mittweidaer Straße parallel zum Dorfbach bis zur Frankenberger Straße/B169. Die Bundesstraße muss überquert werden und auf der anderen Seite geht es in die Harrasstraße.

Nach wenige Metern geht es nach rechts auf den Feldweg. Am Ende des Wäldchens gelangt man nach rechts auf die Frankenberger Straße in Niederwiesa. Diese führt auf die August-Bebel-Straße, die direkt zum Barockschloss Lichtenwalde führt.

Von der Stiftskirche aus braucht man etwa eine Stunde bis zum Schloss.

Spaziergang durch den Stadtpark

Ziel des Spaziergangs ist der Stadtparkteich.
Ziel des Spaziergangs ist der Stadtparkteich.  © Klaus Jedlicka

Der Stadtpark erstreckt sich über fünf Kilometer an der Chemnitz entlang und umfasst 60 Hektar.

Ausgangspunkt für den Spaziergang ist die Brücke an der Treffurthstraße. Von da aus kommt man direkt in den Claußschen Park, ein Teil des Stadtparks, der hinter der Beckerstraße liegt.

Der Parkweg, der parallel zur Chemnitz geht, führt direkt zu einem Spielplatz, dann weiter zum Voigtschen Park und zum Rosengarten.

Hinter dem Rosengarten muss man die Heinrich-Lorenz-Straße überqueren. An dieser Stelle, hinter der Kauffahrtei, ist der Stadtpark sehr schmal. Nach einigen hundert Metern kommt man am Otto-Werner-Garten an. Die Anlage zieht sich zwischen Fluss und Kleingartenanlage entlang.

Von hier aus ist das Ziel, der große Stadtparkteich, nicht mehr weit.

Wer nach den rund drei Kilometern noch weiterlaufen will, muss den Südring überqueren und kann dann noch bis Harthau weiterspazieren.

Bitte achtet bei Euren Freizeitaktivitäten auf die derzeit gültigen Corona-Schutz-Verordnungen in Eurem Gebiet.

Titelfoto: 123RF / Brian Jackson, Ralph Kunz, Klaus Jedlicka

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