Mehr Müll für den ASR: Chemnitzer im Putz- und Entsorgungsfieber

Chemnitz - Die Corona-Pandemie macht sich auch in der Abfallentsorgung bemerkbar. Der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) sammelte zwischen Mitte März und Mitte April mehr Müll als gewohnt ein.

Wegen Corona sammelt sich in den Chemnitzer Haushalten mehr Müll an. Das merkt auch der ASR.
Wegen Corona sammelt sich in den Chemnitzer Haushalten mehr Müll an. Das merkt auch der ASR.  © Uwe Meinhold

Den größten Sprung machte der Sperrabfall. Rund 33,8 Tonnen pro Tag landeten auf den Wertstoffhöfen. 

2019 waren es nur 31,3 Tonnen täglich. "Der jährliche Frühjahrsputz in Haus und Wohnung ist in diesem Jahr vielleicht doch ein wenig größer ausgefallen", sagt ASR-Sprecherin Beate Bodnár (53). 

Auch der Restmüll hat zugelegt. Waren es 2019 noch 83,6 Tonnen/Tag, sammelte der Entsorger zuletzt 84,6 Tonnen/Tag ein. Das Papier-Aufkommen steigerte sich von 42,1 auf 42,8 Tonnen/Tag. Biomüll und Gelbe Tonne blieben konstant (39 und 31 Tonnen).

Da Bürger aktuell deutlich mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen, steigt das Müllaufkommen. 

Häufiger anfallende Küchenabfälle und Verpackungen von Online-Bestellungen bescheren die meiste Arbeit, so ASR-Sprecherin Bodnár: "Wichtig ist zum Beispiel, Milchkartons ordentlich zu falten, damit sie nicht zu viel Platz benötigen."

Titelfoto: Uwe Meinhold

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