War es Brandstiftung? Wieder zwei Autos in Chemnitz ausgebrannt

Chemnitz - In Chemnitz haben wieder Autos gebrannt! Diesmal traf es einen Renault-Transporter und einen Ford.

In der Arthur-Bretschneider-Straße brannten ein Renault-Transporter und ein Ford aus.
In der Arthur-Bretschneider-Straße brannten ein Renault-Transporter und ein Ford aus.  © Harry Härtel

Die Fahrzeuge waren in der Altendorfer Straße/ Ecke Arthur-Bretschneider-Straße in Schloßchemnitz geparkt, als sie in der Nacht zum Donnerstag in Flammen aufgingen.

Die Feuerwehr konnte die Brände schnell unter Kontrolle bringen und löschen, doch die beiden Autos brannten dennoch komplett aus.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es werden auch Zusammenhänge zu den anderen Bränden geprüft.

Erst in der Nacht zu Mittwoch war in Gablenz, in der Liselotte-Herrmann-Straße ein geparkter Suzuki ausgebrannt. Eine Zeugin hatte das Feuer bemerkt und den Notruf gewählt. 

Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers auf andere Autos oder Gebäude verhindert werden. Es entstand ein Schaden von rund 3500 Euro.

Mitte September war, ebenfalls in Gablenz, auf der Kreherstraße ein Mercedes-Transporter ausgebrannt. Der entstandene Schaden wird auf 5000 Euro geschätzt (TAG24 berichtete).

Update, 13.20 Uhr: Polizei geht von Totalschaden aus

Als die Polizei gegen 1.20 Uhr am frühen Donnerstagmorgen am Brandort in Schloßchemnitz eintraf, brannten der Ford und der Renault-Transporter im vorderen Bereich bereits in voller Ausdehnung. "Trotz dessen, dass die Feuerwehr rasch vor Ort war, entstand offenbar an beiden Autos Totalschaden. Der Sachschaden beläuft sich in Summe auf schätzungsweise 40.000 Euro", teilte die Chemnitzer Polizei am Mittag mit.

Laut der Ermittler wird von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen. "Die weiteren Ermittlungen werden bei der Kriminalpolizeiinspektion durch eine Ermittlungsgruppe geführt. Diese Ermittler prüfen bereits eingehend ähnliche Fahrzeugbrände im Zuständigkeitsbereich der vergangenen Wochen und Monate."

Titelfoto: Harry Härtel

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