"Sofortkonzept Fernbahn 21": Chemnitz kämpft für 'nen direkten Anschluss

Chemnitz - Die "Bahninitiative Chemnitz" hat ein "Sofortkonzept Fernbahn 21" für eine stündliche Direktverbindung zwischen Chemnitz und Berlin vorgelegt. Als Vorzugsvariante wird dabei die bestehende Strecke über Elsterwerda (Brandenburg) genannt.

Das Konzept wurde von Politikwissenschaftler Sebastian Liebold, Sebastian Drechsler (Sprecher der Bahninitiative Chemnitz) und Markus Haubold (Sprecher Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland) vorgestellt.
Das Konzept wurde von Politikwissenschaftler Sebastian Liebold, Sebastian Drechsler (Sprecher der Bahninitiative Chemnitz) und Markus Haubold (Sprecher Fahrgastverband PRO BAHN Mitteldeutschland) vorgestellt.  © Kristin Schmidt

"Die Infrastruktur ist da, die durchgängigen Züge müssten nur bestellt werden", sagte der Sprecher des Bündnisses, Sebastian Drechsler.

Bisher enden die Regionalzüge aus Berlin und Chemnitz jeweils in Elsterwerda, sodass Reisende zwischen beiden Großstädten dort umsteigen müssen.

Aus Sicht des Bündnisses sollten beide Linien zusammengeführt und ohne große Mehrkosten eine Direktverbindung geschaffen werden.

Auch der zweigleisige Ausbau nach Leipzig und eine Direktverbindung nach Erfurt waren Thema.

Inzwischen gibt es eine Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land und dem Verkehrsverbund Mittelsachsen, wonach ab Sommer 2022 wieder Fernzüge zwischen Berlin und dem Flughafen BER über Dresden nach Chemnitz rollen sollen.

Als Vorzugsvariante wird dabei die bestehende Strecke über Elsterwerda (Brandenburg) genannt.
Als Vorzugsvariante wird dabei die bestehende Strecke über Elsterwerda (Brandenburg) genannt.  © Kristin Schmidt

Nach jetzigem Stand soll dies aber nur zweimal täglich in beide Richtungen erfolgen.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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