Chefärztin erklärt, warum gerade jetzt Blutspenden so wichtig ist

Chemnitz - "Wir brauchen dringend mehr Blutkonserven, wenn die Zahl der Schwerkranken wegen Corona zunimmt!"

Schuften in der Krise: DRK-Chefärztin Anna Maria Schweiger (63) fordert mehr Blutspenden. 
Schuften in der Krise: DRK-Chefärztin Anna Maria Schweiger (63) fordert mehr Blutspenden.  © Uwe Meinhold

Das sagt die Leitende Chefärztin des DRK-Krankenhauses Rabenstein, Anna Maria Schweiger (63). Noch sei der Bedarf gedeckt, vor allem weil Kliniken die Zahl der Operationen runterfahren. 

Aber Schweiger ahnt: "In der Krise kann die Zahl der Blutspender zurückgehen. Das darf nicht passieren, denn Blut ist für viele Erkrankte lebensnotwendig."

Noch sei der Zuspruch im DRK-Blutspendezentrum in der Zeisigwaldstraße 103 gut, versichert Sprecherin Kerstin Schweiger (55). Trotz steigender Sicherheitsvorkehrungen. 

Jeder Besucher werde nach einer möglichen Corona-Erkrankung befragt. Danach werden Fieber gemessen, die Hände desinfiziert - und es gelte eine Abstandsregel. Kerstin Schweiger bittet die Blutspender, sich einen Termin geben zu lassen - auf der Website blutspende-nordost.de

Blutspenden kann man auch bei der Firma PlasmaVita in der Ringstraße 17.

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Titelfoto: Uwe Meinhold

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