Chemnitz prüft neue Beschilderung: Anwohner wollen Raser ausbremsen

Chemnitz - Anwohner der Buchenwaldstraße und Karl-August-Georgi-Straße sind genervt: Sie klagen über viel zu starken Verkehr an der Altendorfer "Stimmgabel" und fordern drei Durchfahrtsverbot-Schilder. Dann hätten nur Anlieger und Radfahrer weiter freie Fahrt. Bau-Bürgermeister Michael Stötzer (47, Grüne) versprach nun bei einem Treffen vor Ort seine Unterstützung.

Weil hier immer wieder Autofahrer durchheizen, wollen Anwohner ein Verbotsschild.
Weil hier immer wieder Autofahrer durchheizen, wollen Anwohner ein Verbotsschild.  © Ralph Kunz

"Zwischen 7 und 9 sowie ab 14 Uhr donnern die Autos der medizinischen Berufsfachschüler durch die Tempo-30-Zone", schimpft Anwohner Steffen Musolt (73). 

Sie würden die schmalen Straßen zuparken und Kurven schneiden. Bei Baustellen und Staus in der Nähe sei die "Stimmgabel" Ausweichstrecke.

"In zwei Wochen wird eine Verkehrsschau hier klären, ob die Schilder kommen", sagte Michael Stötzer im Gespräch mit den Anwohnern. Der Bau einer verkehrsberuhigten Zone oder Spielstraße sei zu teuer. 

Kerstin Jogwich von der Straßenverkehrsbehörde unterstützt eine schnelle Lösung: "Meinungen von Polizei und Tiefbauamt müssen einfließen. Es dürfen nur zwingend erforderliche Schilder aufgestellt werden." 

Mit Bau-Bürgermeister Michael Stötzer (47, 2.v.r., Grüne) trafen sich die Anwohner zum Gespräch.
Mit Bau-Bürgermeister Michael Stötzer (47, 2.v.r., Grüne) trafen sich die Anwohner zum Gespräch.  © Kristin Schmidt

Nach Anordnung und Schachtschein-Genehmigungen durch die Eins Energie könnten die Schilder in zehn Wochen aufgestellt sein.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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