Chemnitz: CDU fordert Neuanfang bei Wirtschaftsförderung

Chemnitz - Die CDU will mit einem Vorstoß die Chemnitzer Wirtschaftsförderung CWE neu aufstellen. Mittelfristig soll es auch darum gehen, die CWE von ihren vielen Aufgaben zu entschlacken: "Damit sie sich wieder ihrem Kerngeschäft, der Wirtschaftsförderung, widmen kann", erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Tino Fritzsche (59) im Gespräch mit TAG24.

Rathaus-Sprecher Matthias Nowak (51) erklärt, dass die CWE 2020/2021 alle gestellten Aufgaben erledigt habe.
Rathaus-Sprecher Matthias Nowak (51) erklärt, dass die CWE 2020/2021 alle gestellten Aufgaben erledigt habe.  © Sven Gleisberg

Tatsächlich ist das Aufgabenfeld der CWE weit gefasst. In den Jahren 2020 und 2021 erstreckte es sich von der Fertigstellung des Gewerbekonzepts über die Anwerbung von Hausärzten bis hin zur Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 (siehe weiteren Artikel) und dem Aufbau des Corona-Impfzentrums sowie der Corona-Test-Ambulanz, erklärt Rathaus-Sprecher Matthias Nowak (51).

"Dass hier manche Themen durchrutschen", so Fritzsche, "liegt in der Natur der Sache".

Der Kommunalpolitiker stellt beispielsweise infrage, ob die Ansiedlung von Hausärzten und Aufgaben im Kulturbereich wirklich Sache der Wirtschaftsförderung sind. Zumal die CWE gerade bei den Themen Innenstadtbelebung und Ansiedlung von Wirtschaftskräften durch die Pandemie gefragt sei wie nie:

CDU-Fraktionsvorsitzender Tino Fritzsche (59) will der Chemnitzer Wirtschaftsförderung mehr Luft verschaffen. Damit sie sich wieder verstärkt ihrem Kerngeschäft widmen kann.
CDU-Fraktionsvorsitzender Tino Fritzsche (59) will der Chemnitzer Wirtschaftsförderung mehr Luft verschaffen. Damit sie sich wieder verstärkt ihrem Kerngeschäft widmen kann.  © Kristin Schmidt

"Das wird bei einem Blick in die Innenstadt in den nächsten Monaten sichtbar werden. Es kommen große Aufgaben auf Chemnitz zu", so Fritzsche abschließend.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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