Auf dem Eis läuft's wieder glatt! Chemnitzer Kaderschmieden gerettet

Chemnitz - Die Bundesstützpunkte für Eisschnelllauf und Eiskunstlauf in Chemnitz drohten zum Jahresende gestrichen zu werden. Damit wäre die Heimstatt von Weltstars wie Katarina Witt oder Nico Ihle in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Jetzt kam die Rettung - beide Bundesstützpunkte dürfen vorerst bis Ende 2022 weiterarbeiten.

Die Eislaufbahn am Küchwald wird derzeit komplett umgebaut und erneuert.
Die Eislaufbahn am Küchwald wird derzeit komplett umgebaut und erneuert.  © Sven Gleisberg

Seit der Wende trainieren Eisschnellläufer und -kunstläufer in diesen Stützpunkten. Das bedeutet viele Fördermittel und gute Trainer für den Spitzensport. 

Normalerweise wird dieser Status von Olympischem Sportbund, Land und Bundesinnenministerium jeweils auf vier Jahre vergeben. 

Doch Chemnitz hatte zuletzt zu wenig Leistungssportler im Nachwuchsbereich - deshalb bekamen die Stützpunkte eine zweijährige Frist.

Inzwischen läuft es wieder glatt auf dem Eis, weiß Ronny Kaiser (48), Laufbahnberater im Olympiastützpunkt in Chemnitz. 

"Im Paarlauf haben wir drei starke junge Paare entwickelt, im Schnelllauf sind sechs junge Athleten auf einem guten Weg."

Der Eiskunstlauf-Bundesstützpunkt in Chemnitz ist gerettet - darüber freuen sich Laufbahnberater Ronny Kaiser (48) sowie die Paarläufer Letizia Roscher (15) und Luis Schuster (19).
Der Eiskunstlauf-Bundesstützpunkt in Chemnitz ist gerettet - darüber freuen sich Laufbahnberater Ronny Kaiser (48) sowie die Paarläufer Letizia Roscher (15) und Luis Schuster (19).  © Sven Gleisberg

Darum wurde der drohende Entzug der Bundesstützpunkte gestrichen. "Das nimmt uns viel Druck", sagt Ronny Kaiser. "Je eine Trainerstelle wäre wohl weggefallen. Das hätte die Sportstadt Chemnitz weit zurückgeworfen."

Titelfoto: Sven Gleisberg

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