Corona-Krise: enviaM erwartet Umsatz-Einbruch

Chemnitz - Der Stromverbrauch ist in Zeiten der Corona-Krise geringer. enviaM rechnet deshalb für 2020 mit einem sinkenden Umsatz. Das teilte der Energiedienstleister aus Chemnitz am Freitag in einer Videokonferenz mit.

Blick auf die Unternehmenszentrale der enviaM in der Chemnitztalstraße.
Blick auf die Unternehmenszentrale der enviaM in der Chemnitztalstraße.  © dpa/Hendrik Schmidt

Es werde mit Verlusten durch den Wiederverkauf bereits gekaufter Strommengen sowie geringerer Einnahmen aus Netzentgelten gerechnet. 

Über die Größenordnung der Einbußen wurden keine konkreten Angaben gemacht. „Wir tragen die Zahlen gerade erst zusammen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Stephan Lowis (51). 

Für 2019 bilanzierte die enviaM-Gruppe stabile Wirtschaftsdaten. Das Unternehmen setzte 3,09 Milliarden Euro um (2018: 3,13 Millionen).

Trotz der Krise will der Energiedienstleister in diesem Jahr 288 Millionen in Bau und Modernisierung von neun Umspannwerken und fünf Hochspannungsleitungen investieren, sowie den Ausbau des Glasfasernetzes auf Privatkunden ausweiten.

enviaM versorgt in Ostdeutschland mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Dienstleistungen.

Titelfoto: dpa/Hendrik Schmidt

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