Werbung für Kulturhauptstadt: Sternmarsch mit Mönch, Marktfrau und Karl Marx

Chemnitz - Um die Kulturhauptstadt-Bewerbung zu unterstützen, haben sich die Chemnitzer Gästeführer etwas Besonderes ausgedacht. 

Thomas Mehnert (63) als Benediktinermönch und Kristina Faber (71) als Türmerfrau erzählen Interessantes zu ihren Figuren am Glockenspiel im Alten Rathaus.
Thomas Mehnert (63) als Benediktinermönch und Kristina Faber (71) als Türmerfrau erzählen Interessantes zu ihren Figuren am Glockenspiel im Alten Rathaus.  © Kristin Schmidt

Am Samstag laden sie zum Sternmarsch mit historischen Figuren der Stadtgeschichte ein.

In den Kostümen von Mönch, Marktfrau Karoline, Bertha und Richard Hartmann sowie Jenny und Karl Marx begleiten sie die Teilnehmer auf fünf Touren zu den ehemaligen Stadttoren. 

"Wir treffen uns alle um 14 Uhr am Jakobikirchplatz und laufen dann in verschiedene Richtungen", sagt Gästeführer-Vereinsvorsitzende Karin Meisel (59). Bei den kleinen Wanderungen erfahren die Chemnitzer allerlei Wissenswertes zur Stadtgeschichte, zum Beispiel geht es um die Historie des Karl-Marx-Monuments.

Um 16 Uhr kommen alle Gruppen wieder auf dem Markt zusammen. "Dort erklingt das figürliche Glockenspiel im Alten Rathaus und wir erzählen zu unseren Figuren." Auch Türmerfrau Kristina Faber (71) stößt dann noch zum Team.

"Es ist eine einmalige Aktion, die es so in dieser Form nicht mehr geben wird", erklärt Karin Meisel. "Weil die Veranstaltung durch die Stadt gefördert wird, ist sie kostenlos." Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Maske tragen wird für die Abschlussveranstaltung auf dem Markt empfohlen.

Die Gästeführer um Karin Meisel (59, 3.v.l.) starten am Samstag in Kostümen von historischen Figuren der Stadtgeschichte ihre Touren.
Die Gästeführer um Karin Meisel (59, 3.v.l.) starten am Samstag in Kostümen von historischen Figuren der Stadtgeschichte ihre Touren.  © Kristin Schmidt

Künstlertreffen für Kulturhauptstadt

28 Städte und Gemeinden unterstützen die Chemnitzer Kulturhauptstadtbewerbung. 

2025 soll der Kunstweg "Purple Path" unter anderem Annaberg-Buchholz, Aue-Bad Schlema, Augustusburg, Freiberg, Limbach-Oberfrohna, Oelsnitz, Mittweida und Schneeberg mit der ehemaligen Karl-Marx-Stadt verbinden. 

Geplant ist ein nachhaltiger Skulpturen-Parcours. Zwölf internationale Künstler ließen sich in den vergangenen zwei Tagen die Kulturregion von den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern der genannten Städte zeigen, holten sich Anregungen für eigene Werke. 

Internationale Künstler ließen sich auch den Marktplatz in Aue zeigen.
Internationale Künstler ließen sich auch den Marktplatz in Aue zeigen.  © Uwe Meinhold

Unter anderem dabei waren die österreichische Bildhauerin Uli Aigner (55) sowie der israelische Fotograf Benyamin Reich. 

Titelfoto: Kristin Schmidt

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