Chemnitz: Gastro-Gewerkschaft fordert ein Mindest-Kurzarbeitergeld

Chemnitz - Wenn die Lösung zum Problem wird: Eigentlich soll das Kurzarbeitergeld den Restaurants und Hotels durch die Corona-Krise helfen.

Die regionalen Gastronomen leiden laut NGG trotz Kurzarbeitergeld enorm.
Die regionalen Gastronomen leiden laut NGG trotz Kurzarbeitergeld enorm.  © Imago Images/Sven Simon

Doch laut Gewerkschaft NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten) kommen viele in Chemnitz und Umgebung damit kaum über die Runden. Die NGG fordert deshalb ein Mindest-Kurzarbeitergeld von 1200 Euro im Monat.

In der Region würden viele nur Mindestlohn verdienen. Sie bekämen entsprechend wenig Kurzarbeitergeld: Eine Vollzeit-Kellnerin müsste sich mit 728 Euro im Monat begnügen.

"Es muss genug Geld für die da sein, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen", fordert Volkmar Heinrich, Geschäftsführer der NGG Dresden-Chemnitz.

Titelfoto: Imago Images/Sven Simon

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