Wassermarsch! Grünaer wollen verlandeten Teich retten

Chemnitz - Im Ortsteil Grüna wird wieder in die Hände gespuckt: Rund zehn Bürger beteiligten sich am ersten Arbeitseinsatz für den Bau einer neuen Wasserleitung zum Teich an der Bergstraße.

Für ihren Teich knien sich die Bürger Grünas tüchtig rein - hier beim Arbeitseinsatz (v.r.) Günter Bunk, Karl Zimmermann und Herbert Heiber.
Für ihren Teich knien sich die Bürger Grünas tüchtig rein - hier beim Arbeitseinsatz (v.r.) Günter Bunk, Karl Zimmermann und Herbert Heiber.  © privat

Das Gewässer ist zugewachsen und teilweise verlandet, weil die alte Verbindung zu einer Quelle verstopft ist. "Der Teich ist ein wichtiges Biotop. Heimatverein und Ortschaftsrat wollen für frisches Wasser sorgen", sagte Vize-Ortsvorsteherin Carola Hilkmann (46, Freie Wählervereinigung).

Nachdem die Genehmigungen eingeholt waren, trafen sich Mitstreiter aus Verein, Politik sowie Anwohner mit Spaten und schwerem Gerät, zogen einen ersten Graben von der Jungfernquelle Richtung Teich. 

Nächsten Sonnabend geht es weiter. Dann wollen die Helfer einen Anschluss an eine bestehende Wasserleitung schaffen. 2021/22 soll die Leitung in Eigenleistung fertig sein.

Ortspolitiker Bernhard Herrmann (54, Grüne) ist begeistert: "Ein gemeinsamer Arbeitseinsatz wie vor 40 Jahren. Gemeinsame Ziele verbinden eben."

Das nötige Geld schoss der Ortschaftsrat vor. Die Grünaer hoffen aber noch auf einen Zuschuss aus dem Topf für die Kulturhauptstadtbewerbung.

Titelfoto: privat

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