Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte: Chemnitz erinnert an die Opfer

Chemnitz - Die Jüdische Gemeinde und die Stadt Chemnitz erinnerten am Montag an die Opfer der Reichspogromnacht am 9. November 1938.

Interims-OB Miko Runkel (59, parteilos) erinnert an der Synagogen-Gedenkstele auf dem Stephanplatz an die Verbrechen der Reichspogromnacht 1938.
Interims-OB Miko Runkel (59, parteilos) erinnert an der Synagogen-Gedenkstele auf dem Stephanplatz an die Verbrechen der Reichspogromnacht 1938.  © Ralph Kunz

Das stille Gedenken an ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte fand coronabedingt im kleinen Kreis und ohne Rahmenprogramm statt.

An der Gedenkstele auf dem Stephanplatz wurden Kränze niedergelegt. 

Die Gemeinde-Vorsitzende Ruth Röcher (65), Interims-OB Miko Runkel (59, parteilos) und Stadträte hielten am Ort der ehemaligen Alten Synagoge inne. 

Vor 82 Jahren wurde der Sakralbau von Nationalsozialisten verwüstet und in Brand gesteckt. Am 10. November 1938 wurden die Mauern gesprengt. 

Am 15. November waren die Trümmer weggeschafft, das Gotteshaus für immer vom Erdboden verschwunden. 

Titelfoto: Ralph Kunz

Mehr zum Thema Chemnitz:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0