Knackis nähen Schutzmasken gegen das Coronavirus

Chemnitz/Torgau - Gefangene nähen in den Arbeitsbetrieben der Justizvollzugsanstalten Chemnitz und Torgau unter Anleitung von Bediensteten Schutzmasken gegen das Coronavirus für das Deutsche Rote Kreuz, das Polizeiverwaltungsamt und für den eigenen Bedarf der sächsischen JVAs.

Die Näherei der JVA Torgau.
Die Näherei der JVA Torgau.  © JVA Torgau

Am Donnerstag hat Justizministerin Katja Meier die Näherei der JVA Chemnitz besucht und ihren Dank an alle Bediensteten und Gefangenen für die Herstellung von Schutzmasken ausgesprochen. 

Justizministerin Katja Meier: "In dieser sehr ernsten Lage ist es erforderlich, dass alle ihren größtmöglichen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus leisten. Ich danke den Gefangenen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sächsischen Justizvollzugsanstalten für ihren Einsatz. 

Die von Gefangenen genähten Schutzmasken sorgen auch dafür, dass Hilfsorganisationen weiter einsatzfähig bleiben. 

Das kann den entscheidenden Unterschied machen und Leben retten. Zugleich ist es ein hervorragendes Beispiel dafür, dass die Wiedergutmachung nach Straftaten nachhaltiger ist, wenn sie, jenseits des bloßen Bestrafens, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten kann."

In der Näherei der JVA Chemnitz wurden seit vergangener Woche 15.000 Mund-Nase-Schutzmasken aus medizinischem Vlies hergestellt. In der JVA Torgau sind es täglich 2000 Stück.

So sieht es in der Näherei der JVA Chemnitz aus.
So sieht es in der Näherei der JVA Chemnitz aus.  © JVA Chemnitz

Alle Infos zur Lage in Chemnitz im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Titelfoto: JVA Chemnitz

Mehr zum Thema Chemnitz:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0