Chemnitz' letzte Klärgruben: Anwohnern stinkt's gewaltig

Chemnitz - Streit um die letzten Klärgruben von Chemnitz: Die Anwohner der Walter-Klippel-Straße geben keine Ruhe und fordern die Stadt erneut auf, sie an die zentrale Kläranlage anzuschließen.

Der ASR pumpte am Dienstag in der Walter-Klippel-Straße Klärgruben ab.
Der ASR pumpte am Dienstag in der Walter-Klippel-Straße Klärgruben ab.  © Kristin Schmidt

Kürzlich begann der Umbau der Straße. So ziemlich alles wird neu gemacht, nur einen Anschluss an die Kanalisation soll es nicht geben (TAG24 berichtete).

Dazu schrieben die Nachbarn Mario Günther (44) und Peter Güttler (69) an Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD).

Die Absage kam von Baubürgermeister Michael Stötzer (47, Grüne). Die Erschließung für eine Kanalisation in der Walter-Klippel-Straße sei "unwirtschaftlich", es bleibe bei der "dezentralen Abwasserbehandlung".

Die Anwohner sind anderer Meinung. Mario Günther: "Bei bis zu 120 Anliegern lohnt sich die Investition." Eventuell wollen die Bürger nun den Petitionsausschuss der Stadt anrufen.

Mario Günther (44) fordert von der Stadt einen Anschluss an die Kanalisation.
Mario Günther (44) fordert von der Stadt einen Anschluss an die Kanalisation.  © Kristin Schmidt

Wobei Peter Güttler kaum noch an einen Erfolg glaubt: "Ich bin enttäuscht, weil wir von der Stadt vergessen werden."

Titelfoto: Kristin Schmidt

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