So kreativ sind die Chemnitzer: Vielfältige Ideen für Kulturhauptstadt-Bewerbung eingegangen

Chemnitz - Bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 werden die Chemnitzer kreativ: Inzwischen sind 50 Förderanträge für Mikroprojekte im Kulturhauptstadt-Büro eingegangen.

Simone Becht (l.) und Eva Graefer, Mitarbeiterinnen im Kulturhauptstadtbüro im Tietz.
Simone Becht (l.) und Eva Graefer, Mitarbeiterinnen im Kulturhauptstadtbüro im Tietz.  © Kristin Schmidt

Mitte Dezember schaffte es Chemnitz bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 in die nächste Runde (TAG24 berichtete). Eine der Gründe für die Jury-Entscheidung war die breite Beteiligung der Chemnitzer am Bewerbungsprozess, denn bislang sind rund 50 Ideen für Mikroprojekte aus der Stadtgesellschaft eingegangen, die auch finanziell unterstützt werden. Die Bewerbungsfrist für die sechste Förderrunde endete Ende März. 

Die Themenbreite reicht dabei von Tagesfestivals verschiedener Genre bis zu spartenübergreifenden Ausstellung, von Stadtgeschichte bis Workshops, Kunst im öffentlichen Raum bis zu Publikationen.

"Die Lust der Kreativen auf neue Formate und Ausdrucksformen, die Auseinandersetzung mit stadtrelevanten Fragen und vielfältigen Angeboten ist nach wie vor ungebrochen, in Zeiten des kulturellen Stillstandes sogar noch gewachsen. Deshalb soll die Förderrunde auch ohne Verzögerung abgeschlossen werden", teilte die Stadtverwaltung mit.

Die Projektanträge gehen nun an die Jury, die vom Programmrat der Bewerbung berufen wurde. Die Einreicher der Mikroprojekte werden dann Anfang Mai informiert, wie über ihr Projekt entschieden wurde.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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