Kulturhauptstadt 2025 wird zur GmbH: Das sind die Pläne

Chemnitz - Nach dem Freudentaumel kommt die harte Arbeit: Bis 2025 muss die künftige Kulturhauptstadt dafür sorgen, dass sie dem Titel gerecht wird.

Kulturbetrieb-Amtsleiter Ferenc Csák (46) erklärte, was mit den Millionen geschehen soll.
Kulturbetrieb-Amtsleiter Ferenc Csák (46) erklärte, was mit den Millionen geschehen soll.  © Maik Börner

"Der Titelgewinn ist eine Verpflichtung", sagte Kulturbetrieb-Amtsleiter Ferenc Csák (46) bei der IHK-Vollversammlung am Montag.

Er gab einen Ausblick darauf, wie die Ideen zur Realität werden.

Eines der größten und schönsten Projekte ist die "Stadt am Fluss". Dabei sollen, getreu dem Bewerbungsmotto "C the Unseen", Orte an der Chemnitz wiederbelebt und sichtbar gemacht werden: etwa das Flussbad Altchemnitz, das Chemnitztalviadukt oder der Uferpark am Falkeplatz.

Außerdem bekommt die Hartmannfabrik eine Renovierung, schon ab 2023 sollen dort Veranstaltungen steigen. Auch die neu gegründete Kulturhauptstadt GmbH zieht dort ein.

Sie soll Strategien, Finanzen und Kommunikation koordinieren. Im Moment gehe es vor allem darum, so Csák, die 90 Millionen Euro Fördergeld gezielt in Projekte zu investieren.

Kulturbetrieb-Amtsleiter Ferenc Csák (46) erklärte, was mit den Millionen geschehen soll.

Das Eisenbahnviadukt im Zentrum wird Teil des "Stadt am Fluss"-Projekts. Foto: Das Eisenbahnviadukt im Zentrum wird Teil des "Stadt am Fluss"-Projekts.
Das Eisenbahnviadukt im Zentrum wird Teil des "Stadt am Fluss"-Projekts. Foto: Das Eisenbahnviadukt im Zentrum wird Teil des "Stadt am Fluss"-Projekts.  © Peter Endig

Die IHK und HWK arbeiten im "KLUB 2025" daran, die Kultur enger mit der Wirtschaft zu verflechten, erklärte Gunnar Bertram (56), Vizepräsident der IHK Chemnitz. "Kultur ist auch wichtig, um Arbeitskräfte zu binden und anzuziehen", sagte er.

Titelfoto: Maik Börner

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