Wegen Bauarbeiten: Hier fahren Busse statt Züge!

Chemnitz - Fahrgäste der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) müssen sich in den kommenden Tagen auf einige Fahrplanabweichungen einstellen.

Ein Zug der Mitteldeutschen Regiobahn im Chemnitzer Hauptbahnhof.
Ein Zug der Mitteldeutschen Regiobahn im Chemnitzer Hauptbahnhof.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Wie das Unternehmen mitteilt, starten am Donnerstag Bauarbeiten auf der Strecke Leipzig - Geithain - Chemnitz. Davon betroffen ist die Linie RE 6. "Bei ausgewählten Abfahrten in den Abend- und Nachtstunden von Leipzig Hauptbahnhof und Chemnitz Hauptbahnhof muss zwischen Geithain und Chemnitz Hauptbahnhof. Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden", heißt es in der Mitteilung der MRB.

Die Haltestellen für die Busse befinden sich an den bekannten Zughaltepunkten. Wegen des Schienenersatzverkehrs müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten früher oder später gelegt werden. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist eingeschränkt möglich.

Der Schienenersatzverkehr gilt bis 9. Mai.

Es wird nicht nur auf der Strecke Geithain-Chemnitz gebaut, sondern auch auf der Linie RB 45, Chemnitz - Riesa - Elsterweda. Das betrifft die Abfahrten von Chemnitz Hauptbahnhof am 8. und am 15. Mai. Ab Wülknitz müssen an allen Zwischenhalten bis einschließlich Elsterwerda die Abfahrts- und Ankunftszeiten angepasst werden.

Die aktuellen Fahrpläne findet Ihr >> hier.

MRB wieder nach regulärem Fahrplan unterwegs

Ab dem heutigen Montag fahren die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn auf fast allen Linien wieder nach dem regulären Fahrplan (TAG24 berichtete). Einzige Ausnahme sind die Verstärkerzüge zwischen Chemnitz und Zwickau sowie zwei nächtliche Verbindungen auf der Linie RB30 (Dresden - Chemnitz - Zwickau) und einige Nachtzüge der Linie RB 110 Leipzig - Döbeln, die entfallen. Auch Fahrscheine können wieder in den Zügen gekauft werden.

In den Zügen gilt Mundschutzpflicht und die Fahrgäste werden gebeten, sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten. "Darüberhinaus werden die auf den MRB-Linien eingesetzten Fahrzeuge häufiger gereinigt und desinfiziert."

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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