Chemnitz: Diese Schule hat nur in den Ferien auf

Chemnitz - In der "Pop-Up-School" im "Open Space" hinter dem Karl-Marx-Monument können sich Schüler in den Herbstferien bei verschiedenen Kreativ- und Mitmach-Workshops über Ausbildungsangebote aus unterschiedlichen Branchen informieren.

Georg Schultheiß druckt eine so genannte Labyrinth-Box. Ein solcher Behälter kann zum Beispiel beim Geocaching, einer Schnitzeljagd per GPS, gesucht werden.
Georg Schultheiß druckt eine so genannte Labyrinth-Box. Ein solcher Behälter kann zum Beispiel beim Geocaching, einer Schnitzeljagd per GPS, gesucht werden.  © Ralph Kunz

Am Sonntag zeigte das FabLab Chemnitz, wie 3-D-Drucker funktionieren und in welchen Bereichen sie bereits zum Einsatz kommen. 

"Der Berufsalltag wird immer digitaler. 3-D-Druck wird schon für Prothesen im Gesundheitswesen, Turbinen bei Flugzeugen oder sogar beim Häuserbau in südamerikanischen Ländern verwendet", erklärt Georg Schultheiß (32) vom FabLab. 

Achtklässler Jakub Senkowski (15) besuchte das Klassenzimmer auf Zeit. "Mich hat 3-D-Druck einfach interessiert. Es ist cool, dass gezeigt wird, wie die Maschine funktioniert." Ob er beruflich später einmal etwas machen will, wo das 3-D-Druck-Verfahren eine Rolle spielt, wisse er noch nicht.

In dieser Woche vermitteln Kurse in der "Pop-Up-School" noch, wie ein Gastronomie-Betrieb zu führen ist oder wie man zum Styling-Guru wird. 

Georg Schultheiß (32) vom FabLab Chemnitz erklärt Schüler Jakub Senkowski (15), das 3D-Druck-Verfahren.
Georg Schultheiß (32) vom FabLab Chemnitz erklärt Schüler Jakub Senkowski (15), das 3D-Druck-Verfahren.  © Ralph Kunz

Unter www.bip-chemnitz.de gibt es das gesamte Programm. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erwünscht, Maskenpflicht. 

Titelfoto: Ralph Kunz

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