Pro-Chemnitz-Demo: Polizei musste hart durchgreifen

Chemnitz - Das Verwaltungsgericht hatte am Montagnachmittag die Demo von "Pro Chemnitz" vor dem Nischel unter strengen Auflagen erlaubt. Maximal 15 Personen durften teilnehmen, zwei Meter Mindestabstand und Mundschutz war Pflicht! Gekommen waren etwa 300 Personen. Die Polizei musste durchgreifen!

Nach mehrfacher Aufforderung nicht gegangen: Die Polizei musste teilweise hart durchgreifen!
Nach mehrfacher Aufforderung nicht gegangen: Die Polizei musste teilweise hart durchgreifen!  © haertelpress Harry Haertel

"Im Umfeld der kurz vor 18.00 Uhr begonnen Versammlung am Karl-Marx- Monument fanden sich schätzungsweise 300 Personen ein, die zum Beispiel durch Transparente und lautstarke Äußerungen offenkundig mit den Versammlungsteilnehmern sympathisierten", teilt ein Sprecher der Polizei mit.

Damit verstießen sie gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung. Laut Polizei seien einige Personen auch nach mehrfacher Aufforderung nicht gegangen. 

"40 Personen, die den Platzverweisen nicht nachkamen, bekamen wegen Verstößen gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung eine Anzeige", so die Polizei.

In einigen Fällen mussten die Beamten die Uneinsichtigen wegtragen.

"Außerdem wurden vier Straftaten (2x Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, 1x versuchte gefährliche Körperverletzung, 1x Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) erfasst", berichtet die Polizei.

Bei der Demo waren nur 15 Teilnehmer erlaubt.
Bei der Demo waren nur 15 Teilnehmer erlaubt.  © Maik Börner

Zwei Hundertschaften der Polizei waren zur Absicherung der Demo in der Chemnitzer City im Einsatz.

Titelfoto: haertelpress Harry Haertel

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