Raser-Ärger in Altendorf: Anwohner fordern eine Spielstraße

Chemnitz - Verkehrsärger in Altendorf: Weil Raser die Karl-August-Georgi-Straße als Ausweichstrecke nutzen und das vorgeschriebene Tempo 30 ignorieren, wollen Anwohner die schmale Wohngebietsstraße in eine Spiel- oder reine Anliegerstraße umwidmen lassen. Auch an der Rudolf-Krahl-Straße geht's um mehr Sicherheit für Fußgänger.

Anwohner aus Altendorf wünschen sich mehr Verkehrssicherheit, warten aber bisher vergeblich auf einen versprochenen Vor-Ort-Termin.
Anwohner aus Altendorf wünschen sich mehr Verkehrssicherheit, warten aber bisher vergeblich auf einen versprochenen Vor-Ort-Termin.  © Sven Gleisberg

"Hier gibt es keinen Fußweg. Kinder und alte Menschen können nur in eine Einfahrt flüchten, wenn Autos vorbeipreschen", sagt Simona Musolt (74). "Wenn an der Beyerstraße demnächst die Brücke saniert wird, wird es lebensgefährlich."

Bei einer Bürgerversammlung im November hatte Bürgermeister Michael Stötzer (47, Grüne) einen Vor-Ort-Termin zugesagt. "Darauf warten wir bis heute", ärgert sich die Anwohnerin. Stadtrat Thomas Scherzberg (58, Linke) will jetzt Druck machen: "Mich überrascht, dass es noch keinen Termin gab. Ich werde in der nächsten Ausschuss-Sitzung darauf drängen, dass der nachgeholt wird."

Der Politiker hat noch eine weitere Gefahr für Passanten in Altendorf ausgemacht: "Fußgänger brauchen dringend eine sichere Querung über die Rudolf-Krahl-Straße, am besten eine Ampel." 

Im Mai soll es deshalb an der Straße eine aktuelle Verkehrszählung geben.

Weil die Autos oft nicht aneinander vorbeikommen, ist der Grünstreifen komplett zerstört.
Weil die Autos oft nicht aneinander vorbeikommen, ist der Grünstreifen komplett zerstört.  © Sven Gleisberg

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