Rätsel um neuen Kämmerer in Chemnitz: Ist der Job längst vergeben?

Chemnitz - Wird bei der Besetzung des Kämmerer-Postens gemauschelt? Die knappe Bewerbungsfrist von drei Wochen deutet für Lars Faßmann (43) jedenfalls darauf hin: "Die Frist signalisiert, dass man es nicht ernst meint mit der Ausschreibung."

Wird Ralph Burghart (50, CDU, l.) den Ex-Kämmerer und Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD) beerben? Vieles deutet darauf hin.
Wird Ralph Burghart (50, CDU, l.) den Ex-Kämmerer und Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD) beerben? Vieles deutet darauf hin.  © Uwe Meinhold

Auf Facebook spekuliert Unternehmer Faßmann, dass wohl Sozialbürgermeister Ralph Burghart (50, CDU) die Position übernehmen wird, die zuvor Oberbürgermeister Sven Schulze (49, SPD) innehatte.

Burghart selbst schließt nicht aus, dass er seinen Hut in den Ring wirft, aber "über eine Bewerbung habe ich mir noch keinen Kopf gemacht".

Mit Blick auf die derzeitige Besetzung im Rathaus ist eine interne Lösung jedenfalls nicht unwahrscheinlich.

So war Baubürgermeister Michael Stötzer (47, Grüne) zuvor Chef im Hochbauamt, Ordnungsbürgermeister Miko Runkel (59, parteilos) wurde einst von der Linken-Fraktion in Stellung gebracht und Sozialbürgermeister Ralph Burghart kam als CDU-Stadtrat ins Haus.

Laut Stadtverwaltung ist eine dreiwöchige Bewerbungsfrist durchaus üblich.

Lars Faßmann (43, Stadtentwickler und Unternehmer) wittert, dass die Ausschreibung für den Posten eine reine Formalie ist.
Lars Faßmann (43, Stadtentwickler und Unternehmer) wittert, dass die Ausschreibung für den Posten eine reine Formalie ist.  © PR

"Eine frühere Veröffentlichung konnte nicht erfolgen, da zum Inhalt der Ausschreibung Abstimmungen mit den Fraktionen erforderlich waren", so ein Sprecher.

Titelfoto: PR

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