Schon wieder Kunstobjekt in Chemnitz beschädigt: Vandalen bringen Karl Marx zu Fall

Chemnitz - Schon wieder ist in Chemnitz eines der Kunstobjekte der momentan laufenden Ausstellung "Gegenwarten" beschädigt worden. 

Bei der Karl-Marx-Wackelfigur auf dem Johannisplatz wurden mehrere Seile durchtrennt, sodass die Figur von ihrem Sockel fiel.
Bei der Karl-Marx-Wackelfigur auf dem Johannisplatz wurden mehrere Seile durchtrennt, sodass die Figur von ihrem Sockel fiel.  © Stadt Chemnitz

Diesmal hat es die lebensgroße blaue Karl-Marx-Wackelfigur "Push Puppet" der Berliner Künstlerin Else Gabriel auf dem Johannisplatz erwischt. Seile wurden zerschnitten, die Figur stürzte daraufhin zu Boden.

"Wir prüfen, ob es sich um einen Versicherungsschaden handelt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung aufgenommen. Nach der Reparatur des Kunstobjektes wird es wieder aufgestellt werden", sagt „Gegenwarten“-Sprecherin Juliane Peil. 

"Kunst im öffentlichen Raum hat in Chemnitz eine lange Tradition. Warum es diesmal vermehrt zu Vandalismus kommt, ist schwer zu sagen. Ich finde es einfach traurig."

Zuvor wurden bei der Installation "Sprich mit mir, Grundrechte" in der Nähe der Stadthalle Teile einer Acrylglasabdeckung abgebrochen und die erst vor kurzer Zeit mit einem violetten Anstrich versehene "Bazillenröhre" mit Graffiti beschmiert (TAG24 berichtete).

Auch der im Schlossteich versenkte Skoda wurde mehrfach von Vandalen heimgesucht (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Stadt Chemnitz

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