Chemnitz soll Zentrum für Wasserstoff-Forschung werden

Chemnitz - In Sachen Wasserstoffforschung ist Chemnitz bereits ein Aushängeschild Sachsens. Nun könnte Chemnitz als Technologiezentrum aufsteigen, um sich künftig auf dem Gebiet der Brennstoffzellen weltweit einen Namen machen.

Laborleiter Vladimir Buday (34, l.) und Thomas von Unwerth (53), Prof. für Alternative Fahrzeugantriebe, wollen Vorreiter der Wasserstoff-Technologie werden.
Laborleiter Vladimir Buday (34, l.) und Thomas von Unwerth (53), Prof. für Alternative Fahrzeugantriebe, wollen Vorreiter der Wasserstoff-Technologie werden.  © TU Chemnitz

Dafür hat der Freistaat das "Hydrogen and Mobility Innovation Center" (HIC) mit 25 Partnern aus Wirtschaft, Spitzenforschung, Politik, Verbänden und Ausbildung an den Start gebracht.

Dazu gehören neben der TU Chemnitz unter anderem die TU Dresden, die Fraunhofer-Gesellschaft und BMW Leipzig. "Wir stehen vor einer äußerst wichtigen Aufgabe. Wir müssen die Lücke schließen, die beim Umbau der Wirtschaft auf Wasserstoff entsteht", erklärt Thomas von Unwerth (53), TU-Professor für Alternative Fahrzeugantriebe.

Auf dem TU-Gelände existiert bereits ein Wasserstofflabor. Nach HIC-Konzept könnten darüber hinaus Fahrzeuglabor, Fortbildung- und Zertifizierungszentrum, Prüfstände für Brennstoffzellen sowie ein Experience Lab entstehen.

Kleine und große Unternehmen könnten ihre Innovationen in Chemnitz testen. Ende März wählt das Bundesverkehrsministerium drei Finalisten aus.

Der finale Standort wird im September bekannt gegeben.

Titelfoto: TU Chemnitz

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