Geld bald per Bus: Sparkasse stellt neues Service-Konzept vor

Chemnitz - Weniger persönliche Beratung, mehr Selbstbedienung sowie ein Sparkassenbus, der kleine Orte und Stadtteile mit Geld versorgt - mit diesem Konzept reagiert die Sparkasse Chemnitz auf rückläufige Kundenzahlen.

Die Sparkasse schloss ihre Filiale in Euba - bald soll eine mobile Filiale die Kunden betreuen.
Die Sparkasse schloss ihre Filiale in Euba - bald soll eine mobile Filiale die Kunden betreuen.  © Uwe Meinhold

Mit dem neuen Standortkonzept verkleinert die Sparkasse ihr Filialnetz bis Ende 2021 von 80 auf 76. Wegfallen sollen in Chemnitz ein Geldautomat an der Messe und eine Filiale in Schönau, dazu zwei Standorte in Meerane. 13 bisher mit Mitarbeitern besetzte Geschäftsstellen werden zu SB-Centern umgebaut.

Dafür schafft sich die Sparkasse einen Bus als mobile Filiale an. Elf Haltestellen sind geplant: Euba und Kleinolbersdorf in Chemnitz, Callenberg, Kändler, Pleißa, Waldenburger Straße in Limbach-Oberfrohna, außerdem Wolkenburg, Niederfrohna, Remse, Heinrichsort und Wüstenbrand.

Künftig sollen Kunden Geld auch bei Einzelhändlern abheben oder per Post bestellen können. Auf dem Sonnenberg entsteht bis November ein großer Standort; Online-Banking sowie telefonische Bankberatung wachsen weiter. Dafür stellt die Sparkasse Chemnitz 20 neue Mitarbeiter ein.

2017 noch im Probelauf in Waldenburg (F.), ab 2021 im Regeleinsatz: Sparkassenchef Michael Kreuzkampf (51) freut sich auf den Sparkassenbus.
2017 noch im Probelauf in Waldenburg (F.), ab 2021 im Regeleinsatz: Sparkassenchef Michael Kreuzkampf (51) freut sich auf den Sparkassenbus.  © Uwe Meinhold

Sparkassen-Sprecher Sven Mücklich (45): "Wir halten an unserem engen Standortnetz fest. Die Sparkasse wird ihre Kunden nicht zurücklassen."

Titelfoto: Uwe Meinhold

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