Baby-Esel aus dem Chemnitzer Tierpark wächst ohne Mama auf: Wird er überleben?

Chemnitz - Baby-Esel "Poseidon" kämpft sich ins Leben: Nachdem seine Mutter "Mantana" plötzlich verstarb, wird der Somali-Wildesel im Tierpark Chemnitz mit der Flasche großgezogen.

Tierpark-Neuling "Poseidon" wird mit der Flasche großgezogen.
Tierpark-Neuling "Poseidon" wird mit der Flasche großgezogen.  © Stadt Chemnitz/Jan Klösters

Etwa sechs Wochen ist "Poseidon" alt. Entwarnung können die Tierpfleger aber noch nicht geben. Eine Garantie, dass er die künstliche Aufzucht überlebt, gibt es nicht. 

Doch die ersten Wochen machen Hoffnung: "Poseidon" hat schon zehn Kilo zugenommen, trinkt mehrmals am Tag Ersatz-Muttermilch und frisst jetzt auch Heu und Gras. 

Weil das Tier bis zum Tod der Mutter gesund war, hat sich der Tierpark für die Handaufzucht entschlossen. 

Papa "Da Vinci" wurde erst mal von der Gruppe entfernt, da sich Hengste territorial verhalten können.

Der Somali-Wildesel ist stark vom Aussterben bedroht. In freier Wildbahn, vor allem in Äthiopien und Eritrea, leben noch maximal 200 Tiere.

Titelfoto: Stadt Chemnitz/Jan Klösters

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