TU-Studentin fragt in Bachelor-Arbeit: Warum setzen sich Anwohner für ihren Sonnenberg ein?

Chemnitz - Sie laufen durch ihr Viertel und sehen auf dem Bordstein einen verwaisten gelben Sack. Laufen Sie (A) weiter? Rufen Sie (B) den Abfallentsorgungsbetrieb an? Oder räumen Sie den Unrat (C) selbst auf?

Stadtteil Sonnenberg: der Dreh- und Angelpunkt der wissenschaftlichen Umfrage.
Stadtteil Sonnenberg: der Dreh- und Angelpunkt der wissenschaftlichen Umfrage.  © Kristin Schmidt

Egal ob A, B oder C: TU-Studentin Luisa Schäfer (23) interessiert sich dafür, was hinter dieser Entscheidung steckt.

Genauer: welchen Einfluss die Wohngegend auf das Handeln nimmt. "Ich dachte mir, ich beziehe die Bachelor-Arbeit gleich auf das Viertel, in dem ich selbst lebe - den Sonnenberg."

Es sei davon auszugehen, dass folgende drei Faktoren eine Rolle spielen: Inzivilität (soziales Verhalten), Diversität (Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund) und Sozialkapital (Vertrauen, Normen).

Und Schäfer selbst? "Also ich bin eher jemand, der vorhandene Angebote nutzt und dann eher in dieser Form aktiv wird."

Etwa bei den regelmäßigen Müllsammelaktionen im Stadtteil.

In ihrer Bachelor-Arbeit beschäftigt Luisa Schäfer (23) sich mit der Frage, was Menschen dazu bewegt, sich aktiv in ihrem Viertel einzusetzen.
In ihrer Bachelor-Arbeit beschäftigt Luisa Schäfer (23) sich mit der Frage, was Menschen dazu bewegt, sich aktiv in ihrem Viertel einzusetzen.  © Maik Börner

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Titelfoto: Maik Börner

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