Chemnitzer Marx-Skulptur kaputt: Es war kein Vandalismus!

Chemnitz - Am Mittwochnachmittag ist eine lebensgroße Karl-Marx-Wackelfigur am Johannisplatz zusammengebrochen (TAG24 berichtete). Nun hat die Polizei erste Erkenntnisse der Ermittlungen bekannt gegeben.

Die Marx-Skulptur auf dem Johannisplatz brach am Mittwoch zusammen. Nun ist klar, es war kein Vandalismus.
Die Marx-Skulptur auf dem Johannisplatz brach am Mittwoch zusammen. Nun ist klar, es war kein Vandalismus.  © Stadt Chemnitz

Der erste Verdacht: Die Skulptur der Berliner Künstlerin Else Gabriel wurde von Vandalen zerstört. Die Täter sollen Seile zerschnitten haben, die Figur stürzte daraufhin zu Boden.

"Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wegen Sachbeschädigung wurden die Aufnahmen der Videoüberwachung ausgewertet. Im Ergebnis ist auszuschließen, dass das Zusammenfallen der Figur am Mittwochnachmittag mutwillig herbeigeführt wurde", so eine Polizeisprecherin.

Die Skulptur ist Teil der Ausstellung "Gegenwarten". 

Das wohl umstrittenste Kunstobjekt der Schau dürfte ein Skoda sein, der im Schlossteich versenkt wurde. Seit der Installation Mitte August gab es bereits mehrere Polizei- und Feuerwehreinsätze, weil das Fahrzeug beschädigt wurde. 

Erst in dieser Woche wurde das Auto für eine Reparatur aus dem Teich geholt.

Auch bei der Installation "Sprich mit mir, Grundrechte" in der Nähe der Stadthalle wurden Teile einer Acrylglasabdeckung abgebrochen und die erst vor kurzer Zeit mit einem violetten Anstrich versehene "Bazillenröhre" mit Graffiti beschmiert (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Stadt Chemnitz

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