Trotz Lebensgefahr: Wanderer-Fabrik ist Hotspot für Einbrecher

Chemnitz - Einbruch am helllichten Tag: Einmal mehr musste die Polizei am Montag zu einem Einsatz an der Wanderer-Fabrik in Chemnitz anrücken. 

Die Polizei konnte die Einbrecher in der Wanderer-Fabrik nicht mehr ausfindig machen.
Die Polizei konnte die Einbrecher in der Wanderer-Fabrik nicht mehr ausfindig machen.  © Bernd Rippert

Einem Zeugen waren zuvor am Nachmittag vier junge Einbrecher auf dem Dach des historischen Gebäudes in der Zwickauer Straße aufgefallen. Obwohl er umgehend die Polizei rief, konnten die Täter vor Ort nicht mehr gefasst werden.

Der Vorfall war nicht der erste dieser Art. Fast täglich suchen Einbrecher die leerstehende historische Fabrik in Chemnitz auf. 

Vor Monaten beobachteten Zeugen sogar einen Täter, der ein Kupfervordach abriss. 

Tom Barthel (57), Verwalter des Gebäudebesitzers, traute seinen Augen nicht: "Vier junge Männer turnten auf dem Dach an der Seite zur Zwickauer Straße. Vermutlich waren sie durch ein zerstörtes Fenster ins Haus eingedrungen und über die Treppen auf das rund 24 Meter hohe Dach geklettert."

Im und auf dem Gebäude gebe es allerdings keine Wertsachen mehr. "Das Dach ist aber baufällig, das ist lebensgefährlich", sagt Barthel. Und warnt: "Alte Denkmäler sind kein Spielplatz."

Titelfoto: Bernd Rippert

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