Keine verkaufsoffenen Sonntage! Center-Chefs fürchten Einbußen

Chemnitz - Die Stadt Chemnitz hat die verkaufsoffenen Sonntage morgen und am und 29. November abgesagt. Der Handel fürchtet nun Einbußen, auch aus dem Stadtrat kommt Kritik.

Jörg Knöfel (53), Centermanager der Galerie Roter Turm, sieht den Einzelhandel zunehmend in Bedrängnis.
Jörg Knöfel (53), Centermanager der Galerie Roter Turm, sieht den Einzelhandel zunehmend in Bedrängnis.  © Uwe Meinhold

Der Grund für die Absage: Verkaufsoffene Sonntage sind nur zu besonderen Anlässen erlaubt, in diesem Fall der Antik- und Trödelmarkt in Röhrsdorf und die erzgebirgische Adventszeit. 

Da beide wegen Corona ausfallen, dürfen die Läden auch nicht öffnen.

Jörg Knöfel (53), Centermanager der Galerie Roter Turm, sieht eine zusätzliche Belastung: "Für den Handel ist der Lockdown light ohnehin eine dramatische Situation." 

Denn ohne Gastronomie kämen deutlich weniger Menschen in die Stadt. Chemnitz Center-Manager Thomas Stoyke (39) wünscht sich, dass es dafür 2021 vier verkaufsoffene Sonntage gibt.

Chemnitz Center-Manager Thomas Stoyke (39) hat Verständnis für die Absage, doch sorgt sich wegen der Einbußen.
Chemnitz Center-Manager Thomas Stoyke (39) hat Verständnis für die Absage, doch sorgt sich wegen der Einbußen.  © Uwe Meinhold
Die Geschäfte steckten bereits in den Vorbereitungen für die verkaufsoffenen Sonntage. Jetzt müssen sie geschlossen bleiben.
Die Geschäfte steckten bereits in den Vorbereitungen für die verkaufsoffenen Sonntage. Jetzt müssen sie geschlossen bleiben.  © Uwe Meinhold

CDU-Stadtrat Andreas Marschner (40) kritisiert das Vorgehen der Stadt: "Wünschenswert wäre eine frühzeitige Information gewesen, um nach Möglichkeit über alternative Lösungen zu diskutieren." 

Titelfoto: Uwe Meinhold

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