So will die Stadt Chemnitz Gastronomen weiterhin finanziell entlasten

Chemnitz - Die Gastronomie war in den vergangenen zwei Jahren einer der Verlierer der Corona-Pandemie. Wochenlange Schließungen sowie 3G- und 2G-Regeln sorgten für massive Umsatzeinbußen. Nun will die Stadt Chemnitz gegensteuern und die Unternehmer weiterhin entlasten.

Im März 2021 musste die Gastronomie komplett dichtmachen - ein massiver finanzieller Schaden entstand. Die Stadt Chemnitz will die Gastronomen auch 2022 entlasten.
Im März 2021 musste die Gastronomie komplett dichtmachen - ein massiver finanzieller Schaden entstand. Die Stadt Chemnitz will die Gastronomen auch 2022 entlasten.  © Kristin Schmidt

So plant Oberbürgermeister Sven Schulze (50, SPD), auch im Jahr 2022 auf die Gebühren für Außengastronomie zu verzichten.

"Die Corona-Pandemie trifft Handel und Gastronomie hart. Sie gehören aber zu einer lebendigen und zukunftsfähigen Stadt. Mit dem erneuten Verzicht auf die Erhebung von Gebühren für die Außengastronomie wollen wir als Stadt auch ein Signal setzen, dass wir die Branche in schwierigen Zeiten unterstützen und eine Perspektive geben für die Zeit einer Normalität, die wir alle so sehr herbeisehnen", so Schulze.

Der Oberbürgermeister hofft nun, dass der Stadtrat dem Vorschlag zustimmt. "Ich werbe um eine breite Zustimmung."

Die Gebühren für Außengastronomie waren bereits für die Jahre 2020 und 2021 von den Stadträten erlassen worden. Diese Regelung läuft zum 31. Dezember 2021 aus.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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