Streik der ver.di-Jugend vor dem Chemnitz-Center

Chemnitz - Am Samstagvormittag trafen sich die ver.di-Jugend-Mitglieder zusammen mit streikenden Mitarbeitern von Kaufland- und Netto-Filialen vor dem Chemnitz-Center, um auf die belastende Situation der Mitarbeiter im Handel aufmerksam zu machen.

"Tatort Einzelhandel - Arbeiten bis zum Umfallen": Die ver.di Jugend macht am Samstagvormittag auf die besondere Belastung im Einzelhandel aufmerksam.
"Tatort Einzelhandel - Arbeiten bis zum Umfallen": Die ver.di Jugend macht am Samstagvormittag auf die besondere Belastung im Einzelhandel aufmerksam.  © Härtelpress

Am Montag beginnt die fünfte Verhandlungsrunde für den Einzel- und Versandhandel.

Begleitend dazu rief die ver.di-Jugend am Samstag zu einer Aktion unter dem Motto "Tatort-Einzelhandel - Arbeiten bis zum Umfallen" auf.

Damit wollen sie "auf die besondere Belastung der Beschäftigten im Einzelhandel aufmerksam machen".

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"Mit dieser Aktion wollen wir öffentlich machen, welchen Belastungen die Beschäftigten im Einzelhandel gerade in den letzten 20 Monaten während der Corona-Pandemie ausgesetzt waren. Dies steht im krassen Gegensatz zu den aktuellen Verhandlungen im Einzelhandel. Da verstecken sich die Arbeitgeber hinter Kleinstbetrieben, die vom Lockdown betroffen waren", so ver.di-Jugendsekretär Julian Anke.

Über 20 Teilnehmer waren an der Aktion im Rahmen der nächsten Verhandlungsrunde für den Einzel- und Versandhandel am Samstagvormittag beteiligt.
Über 20 Teilnehmer waren an der Aktion im Rahmen der nächsten Verhandlungsrunde für den Einzel- und Versandhandel am Samstagvormittag beteiligt.  © Härtelpress

Die Aktivisten wurden von Streikenden aus den Kaufland- und Netto-Filialen unterstützt.

Titelfoto: Härtelpress

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