"European Peace Ride" in Chemnitz mit 85 Radfahrern gestartet

Chemnitz - 85 Freizeit-Radsportler sind am Samstagmorgen in Chemnitz beim "European Peace Ride" nach Prag gestartet.

Am Samstag gings los: Von Chemnitz aus radelt der "European Peace Ride" nach Prag.
Am Samstag gings los: Von Chemnitz aus radelt der "European Peace Ride" nach Prag.  © Harry Härtel / Haertelpress

Mit der Aktion soll die Idee der Internationalen Friedensfahrt aufleben und für das Kulturhauptstadtjahr 2025 geworben werden.

"Mir geht das Herz auf", bekannte der frühere Friedensfahrer Thomas Barth, der den Start in Chemnitz als Zuschauer verfolgte.

Vor den Teilnehmern liegt eine Strecke von rund 200 Kilometern, gegen 17.30 Uhr werden sie auf dem Marienplatz in Prag erwartet.

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Die Internationale Friedensfahrt galt einst als "Tour de France des Ostens" und wurde 2006 zum letzten Mal ausgetragen.

Als Europäische Kulturhauptstadt 2025 will Chemnitz daran anknüpfen und auch die Sportkultur feiern.

Update, 20 Uhr: Die 85 Teilnehmer des "European Peace Ride" erreichten am Samstagabend nach einer Fahrtstrecke von mehr als 200 Kilometern über das Erzgebirge die Stadt an der Moldau.

Dort wurden sie vom Prager Oberbürgermeister Zdenek Hrib (40) und seinem Chemnitzer Kollegen Sven Schulze (49, SPD) in Empfang genommen.

Hrib begrüßte die Idee, auf diese Weise auch an die Internationale Friedensfahrt im Osten Europas zu erinnern und anzuknüpfen. Das auch "Tour de France des Ostens" genannte Radrennen wurde zum letzten Mal 2006 ausgetragen. Die Friedensfahrt führte früher in der Regel auch durch die drei Hauptstädte Warschau, Prag und Ost-Berlin, wie es hieß.

Titelfoto: Harry Härtel / Haertelpress

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