60.000 Euro im Minus: Chemnitzer Parkeisenbahn braucht dringend Geld

Chemnitz - Große Geldsorgen bei der Chemnitzer Parkeisenbahn: Durch die Corona-Krise entstand bei der beliebten Freizeiteinrichtung ein Jahresdefizit von 60.000 Euro. Deshalb bittet das Team aus dem Küchwald jetzt um Spenden.

Am Bahnhofsgebäude der Parkeisenbahn blieb es in diesem Jahr oft menschenleer.
Am Bahnhofsgebäude der Parkeisenbahn blieb es in diesem Jahr oft menschenleer.  © Kristin Schmidt

Der verspätete Saisonstart Ende Mai, die Absage von Veranstaltungen wie Märchennacht oder Maskottchentreffen, sowie strenge Hygiene- und Abstandsregeln sorgten für die ernüchternde Bilanz.

"Nur etwa die Hälfte der Fahrgäste konnte befördert werden und auch nur die Hälfte der geplanten Fahrgelder wurde eingenommen", so das Team um Parkeisenbahn-Chef Matthias Dietel (65).

Mehrere Chemnitzer Firmen und die Stadt haben bereits Hilfe zugesagt.

Parkeisenbahn-Chef Matthias Dietel (65) blickt ernüchtert auf 2020 zurück.
Parkeisenbahn-Chef Matthias Dietel (65) blickt ernüchtert auf 2020 zurück.  © Kristin Schmidt
Die jungen Parkbahner Marc Gersenberg (17, l.) und Jonas Bräunig (18) gaben beim Saisonstart Ende Mai das Abfahrtssignal mit Mund-Nasen-Schutz.
Die jungen Parkbahner Marc Gersenberg (17, l.) und Jonas Bräunig (18) gaben beim Saisonstart Ende Mai das Abfahrtssignal mit Mund-Nasen-Schutz.  © Maik Börner

10.000 Euro will die Parkeisenbahn unter www.betterplace.org zusätzlich durch private Spender zusammenbekommen.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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